Eine Hochzeit zu dritt

Imagine Me & You

Filmplakat Eine Hochzeit zu dritt
Regie Ol Parker  Drehbuch Ol Parker  Produzenten Sophie Balhetchet, Andro Steinborn, Barnaby Thompson 
Genre Love-Story  FSK Filmlänge 93 min
Land Großbritannien  Kinostart 25.05.2006  Verleih Warner Bros. Pictures Germany

Story

Eigentlich war Rachels Plan ganz einfach: Sie heiratet Hack, ihren besten Freund, mit dem sie schon so viel erlebt hat und dessen pure Anwesenheit ihr ein geborgenes Gefühl und Zufriedenheit vermittelt. Doch dann trifft sie Luce, die Floristen ihrer Hochzeit, und erst da merkt sie, was wahre Liebe wirklich bedeutet. Ein Blick genügte, um Rachel davon zu überzeugen, dass Hack zwar sehr wohl ihr bester Freund ist, aber keinesfalls ihre große Liebe. Doch was tun? Sich von Hack trennen und für eine Frau zu entschieden, ist keines Falls ein leichter Weg…

Schauspieler

Eine Hochzeit zu dritt Piper Perabo, Lena Headey, Matthew Goode, Celia Imrie, Anthony Head, Darren Boyd, Sue Johnston, Boo Jackson, Sharon Horgan, Eva Birthistle, Vinette Robinson, Ben Miles

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 3 von 5 Ms Eine Hochzeit zu dritt Das wirkliche schöne an “Eine Hochzeit zu dritt” ist in erster Linie die einfach tolle Besetzung. Piper Perabo ist so unglaublich süß, dass man als Zuschauer einfach nicht anders kann, als sich auf Anhieb in ihr bezauberndes Lächeln zu verlieben. Matthew Goode schafft es durch seine einfach nur goldige Schüchternheit die Herzen seines Publikums im Sturm zu erobern und Lena Headey, als starke Frau, die eigentlich unglaublich lässig, aber dennoch so verletzlich ist, setzt dem Ganzen letztendlich die Krone auf. Mit diesen drei Darstellern, hätte man es eigentlich kaum besser treffen können. Sie alle ziehen den Zuschauer in ihren Bann und lassen ihn erst wieder los, wenn der Streifen zu Ende ist.
Leider gibt es von „Eine Hochzeit zu dritt“ aber nicht nur Positives zu berichten. Dieser Geschichte fehlt stellenweise der Charme, der die ganze Sache gänzlich abgerundet hätte. Von einer wirklich tollen Lovestory erwartet man, dass sie einen von der ersten bis zur letzten Sekunde verzaubert, dass man mit den verschiedenen Charakteren mitfiebert und mitfühlt. Dies ist hier leider nicht immer der Fall. Manche Szenen sind so unglaublich schön, dass man in seinem Kinosessel dahin schmelzen könnte, die darauf folgenden hingegen wirken kalt und hinterlassen einen gänzlich unberührten Zuschauer. In „Eine Hochzeit zu dritt“ könnte man fast meinen, dass hier gleich zwei Drehbuchautoren, gleich zwei Regisseure und gleich zwei Kameramänner am Werk waren, die ganz unterschiedliche Vorstellungen von diesem Film hatten. Wirklich schade, denn hätte man es geschafft die romantische Stimmung, die in diesem Streifen so oft aufkommt, von Anfang bis Ende aufrecht zu erhalten, hätte aus „Eine Hochzeit zu dritt“ eine sensationell schöne und stellenweise auch wirklich lustige Liebesgeschichte werden können. So allerdings bleibt letztendlich nur ein durchschnittlicher Eindruck zurück, der vor allem den drei Hauptdarstellern alles andere als gerecht wird.



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