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Eyeborgs - Nichts ist, wie es scheint
Eyeborgs
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Regie
Richard Clabaugh
Drehbuch
Richard Clabaugh, Fran Clabaugh
Produzenten
Richard Clabaugh, Charles Peller, ohn S. Rushton, Kim Swartz
Genre Science-Fiction FSK 16 Filmlänge 103 min Land USA, 2009 DVD-Start 11.08.2011 Verleih EuroVideo |
Story
Seit dem 11. September haben die Vereinigten Staaten immer wieder mit schweren Terroranschlägen zu kämpfen. Die Regierung hat daher zum Schutz der Bürger das ODIN-Programm ins Leben gerufen. Das Computerprogramm vernetzt alle Kameras landesweit. Außerdem wurden Eyeborgs kreiert, mobile Kameras, die beweglich sind und den Bürgern auf Schritt und Tritt folgen. Homeland Security Agent Reynolds hat sich nach dem Tod seiner Familie ganz dem Kampf gegen den Terror verschrieben und ist ein großer Befürworter des Überwachungssystems, das praktisch der Abschaffung der Privatsphäre gleich kommt. Als es bei der Verfolgung und Festnahme des mutmaßlichen Terroristen Sankur zu Merkwürdigkeiten kommt und sich seltsame Todesfälle häufen, beginnt Reynolds die Eyeborgs in Frage zu stellen. Kann es wirklich sein, dass die Maschinen eigenmächtig Bildmaterial fälschen, um Regierungsgegner auszuschalten und auch vor Mord nicht zurückschrecken? Der Agent glaubt zunächst noch an einen geplanten Anschlag auf den Präsidenten und macht sich zusammen mit dem Musiker Jarett Hewes, dem Neffen des Regierungschefs, und der Journalistin Barbara auf die Suche nach Antworten. Doch diese übertreffen seine schlimmsten Befürchtungen.
Schauspieler
Adrian Paul, Megan Blake, Luke Eberl, Danny Trejo, John S. Rushton, Dale Girard, Juan-Carlos Guzman, Mark Joy, Vinny Genna, Julie Horner
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nationale Sicherheit contra Freiheitsrechte. Gerade die USA nutzte die Terroranschläge des 11. September, um die Bürgerechte einzuschränken. Insofern bot es sich an das Szenario einer Zukunft mit der totalen Überwachung der Bürger dort zu platzieren. Richard Clabaugh inszenierte mit „Eyeborgs - Nichts ist, wie es scheint“ seinen dritten Spielfilm und gab hier auch sein Debüt als Drehbuchautor und Produzent. Ein Mehrfacheinsatz, der sich leider nicht in einem Mehr an Qualität bemerkbar macht. Für einen echten Science-Fiction-Schocker ist der Film zu wenig realistisch und für eine bewusste Überzeichnung zu wenig kritisch. Dem Drehbuch hätte hier eine intensivere Auseinandersetzung mit der Problematik gut getan. So stützt sich die Handlung lediglich auf die Ansätze, die Action versprechen. Diese ist ganz nett, aber von einer gelungenen Inszenierung auch ein gutes Stück entfernt. Das Geld dieser Produktion aus dem Jahre 2009 ist augenscheinlich zu großen Teilen in die Animation der mörderischen Eyeborgs geflossen. Diese sind dann für ihre Zeit auch wirklich gut geraten. Doch die Maske und die übrige Ausstattung litten dafür und wirken recht einfach. In der Hauptrolle kämpft sich Adrian Paul mit einer passablen Leistung durch das System. In einer kleinen Nebenrolle gibt sich Danny Trejo („Machete“) als G-Men die Ehre.
In der Gesamtschau kommt „Eyeborgs - Nichts ist, wie es scheint“ nicht über das B-Movie-Niveau heraus und ist daher ein Film, den man getrost verpassen darf.
"Eyeborgs" ist das Drehbuch-Debüt von Richard Clabaugh. 
