Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Geliebte Brigitte
Dear Brigitte
|
Regie
Henry Koster
Drehbuch
Hal Kanter
Produzenten
Fred Kohlmar, Henry Koster
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 100 min Land USA Kinostart 23.04.1965 DVD-Start 07.10.2011 Blu-ray-Start 07.10.2011 Verleih Koch Media |
Story
Robert Leaf ist ein zerstreuter Professor, wie er im Buche steht. Zusammen mit seiner Frau, der Tochter und Sohn Erasmus lebt der Literaturprofessor auf einem Hausboot in San Francisco und sieht in jeder naturwissenschaftlichen Entwicklung eine Bedrohung für die Geisteswissenschaften. Seine Hoffnung, der achtjährige Erasmus möge wie er seine Begabung in einem geisteswissenschaftlichen Bereich finden, zerschlägt sich allerdings zusehends. Der Junge ist nicht musikalisch, was bei den allabendlichen Hauskonzerten der Familie Leaf nur zu deutlich wird und außerdem auch noch farbenblind, was einer Karriere als Maler im Wege stehen dürfte. Als Erasmus’ Lehrerin den Eltern freudestrahlend die Mitteilung macht, der Sohn sei ein außergewöhnliches Mathematiktalent, bricht für Professor Leaf eine Welt zusammen – ausgerechnet in einem naturwissenschaftlichen Fach soll Erasmus’ Talent verborgen sein!
Während sich die Presse auf das Mathematik-Genie stürzt, plagen den Jungen allerdings ganz andere Sorgen: Der Achtjährige ist unsterblich in Brigitte Bardot verliebt, der er jeden Abend heimlich Liebesbriefe schreibt. Als er eines Tages tatsächlich Antwort von der französischen Filmgöttin erhält, kann Erasmus sein Glück kaum fassen. Brigitte lädt ihn zu sich nach Hause nach Paris ein und Robert Leaf ist nun mit der Frage beschäftigt, woher das Geld für eine Reise nach Frankreich kommen soll…
Schauspieler
James Stewart, Fabian, Glynis Johns, Cindy Carol, Bill Mumy, John Williams, Jack Kruschen, Charles Robinson, Howard Freeman, Jane Wald, Alice Pearce, Jesse White, Gene O'Donnell, Orville Sherman, Maida Severn, Pitt Herbert, Adair Jameson, Marcel De la Brosse, Ed Wynn, Brigitte Bardot
Filmkritik von Stefanie Rufle
Die Filmkomödie „Geliebte Brigitte“ steht für angenehm leichte und anspruchslose Familienunterhaltung, die mit viel gutmütigem Humor punkten kann. Natürlich ist es vor allem das komödiantische Talent von Hauptdarsteller James Stewart, das diese stellenweise doch sehr seichte Komödie trägt. In der doch sehr überspitzt erzählten Geschichte wechseln einander Running Gags und manchmal sehr überdrehter Slapstick ab, was stellenweise einfach zu überdreht wirkt. Der Plot ist schnell erzählt und entbehrt dennoch nicht einer gewissen Originalität und Liebenswürdigkeit. Wenn James Stewart krampfhaft versucht, das Mathematik-Talent seines Filmsohnes zu verheimlichen, bleibt kein Auge trocken! Auch der kurze Auftritt der französischen Filmdiva Brigitte Bardot ist überzeugend und sympathisch geraten.
Bei allen positiven Aspekten kann diese Komödie allerdings nicht die vielen Jahre verleugnen, die sie bereits auf dem Buckel hat. Manche Dialoge wirken derart gestelzt und veraltet, dass man unwillkürlich schmunzeln muss und über die Rollenverteilung der damaligen Zeit kann man heute nur noch den Kopf schütteln. „Geliebte Brigitte“ ist somit eine liebenswerte, wenn auch nicht mehr zeitgemäße Familienkomödie, die vor allem wegen eines gewohnt großartig agierenden James Stewart lohnt.
Da Brigitte Bardot sich weigerte, in den USA zu drehen, musste das Filmteam für die kurze Sequenz ihres Auftritts mit ihr nach Paris reisen.