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Was passiert, wenn's passiert ist

What To Expect When You're Expecting

Filmplakat Was passiert, wenn's passiert ist
Regie Kirk Jones  Drehbuch Shauna Cross  Produzenten Mike Medavoy, Arnold Messer, David Thwaites 
Genre Tragik-Komödie  FSK Filmlänge 110 min
Land USA  Kinostart 16.08.2012  DVD-Start 20.12.2012  Blu-ray-Start 20.12.2012  Verleih Universal Pictures Germany

Story

Fünf Frauen, die mit dem Thema Familiennachwuchs zur gleichen Zeit auf sehr unterschiedliche Weise konfrontiert werden: Während es die TV-Fitness-Expertin Jules eher unvorhergesehen erwischt und sie mit ihrem Startänzer Evan nun erst einmal sehen muss, wie sich Fernsehkarriere und Schwangerschaft unter einen Hut bringen lassen, versuchen Wendy und ihr Ehemann Gary schon seit zwei Jahren erfolglos ihr Glück. Erst als sie beschließen der Sache den „Druck“ zu nehmen, wird Wendy plötzlich schwanger und muss schon bald feststellen, dass ein Kind im Bauch alles andere als ein Zuckerschlecken ist. Währenddessen meistert ihre Schwiegermutter mit Jahrgang 1985 die Schwangerschaft mit ihren Zwillingen im Bauch im Handumdrehen, was die leidende Wendy vor Neid fast Platzen lässt. Fotografin Holly hat hingegen ein ganz anderes Problem. Nachdem es auf natürlichem Weg nicht geklappt hat und auch einige künstliche Befruchtungsversuche nicht das gewünschte Ergebnis gebracht haben, hat sie sich nun zusammen mit ihrem Mann Alex für eine Adoption entschieden. Allerdings gar nicht so einfach, den Anforderungen gerecht zu werden, wenn man finanziell gerade so über die Runden kommt und dann plötzlich doch von heute auf morgen Eltern werden muss. Doch nichts gegen die Probleme von den beiden jungen Imbiss-Köchen Rosie und Marco, deren gemeinsames Baby sich noch vor dem ersten richtig Date ankündigt…

Schauspieler

Was passiert, wenn's passiert ist Anna Kendrick, Elizabeth Banks, Cameron Diaz, Brooklyn Decker, Jennifer Lopez, Dennis Quaid, Joe Manganiello, Rodrigo Santoro, Chace Crawford, Thomas Lennon, Matthew Morrison, Chris Rock, Wendi McLendon-Covey, Ben Falcone, Cheryl Cole, Rob Huebel

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 2 von 5 Ms Was passiert, wenn's passiert ist Rund 35 Millionen Mal ging das Sachbuch „Ein Baby kommt“ von Arlene Eisenberg und ihren beiden Töchtern über die Ladentheken und avancierte damit zum internationalen Bestseller. Für Hollywood Grund genug, sich den Stoff vorzuknüpfen, um daraus einen mal romantischen, mal lustigen, mal tragischen Ensemblefilm für die große Leinwand zu formen. Wie so oft bei Ensemblefilmen, haftet jedoch auch Kirk Jones‘ Versuch der Auffächerung einzelner Schicksale und der zum Teil feinen Verflechtung einzelner Episoden das Problem an, dass nicht alle Geschichten gleich stark und gleich gut unterhalten. Während die Figur von Elizabeth Banks und deren Konfrontation mit der „Schwiegermutter“ der etwas anderen Sorte für viele lustige Momente sorgt und beinahe durchweg gut unterhält, haftet der Episode mit Cameron Diaz beispielweise zu viel Klischeehaftes an, als dass man dafür ähnliche Begeisterung entwickeln könnte. Außerdem gelingt „Was passiert, wenn's passiert ist“ die Vermengung von Tragik und Komik nur in den seltensten Momenten. Obwohl es im Grunde eine löbliche Idee war, nicht nur die glücklichen schwangeren Pärchen zu zeigen, sondern auch die Schattenseiten von Familiengründung, und damit einhergehend Probleme wie Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburt zu thematisieren, gelingt Regisseur Kirk Jones nur selten eine gelungene Gegenüberstellung von Freud und Leid. Die zahlreichen Schnittpunkte zwischen Tragik und Komik wirken in der Inszenierung häufig derart fehlplatziert, dass man schon beinahe von Geschmacklosigkeit sprechen könnte, wenn dem tragischen Schwangerschaftsabbruch sogleich eine Episode folgt, in der das Thema "Schwangerschaft" eher parodistisch betrachte wird. Natürlich endet das Ganze so wunderbar hollywoodlike, dass romantische Herzen am Schluss nur schwer die Freudentränen unterdrücken werden können. Obwohl sicherlich schön optimistisch gedacht, ist es letztlich aber doch schade und reichlich inkonsequent, dass Kirk Jones selbst die tragischen Schicksale zu einem Happy End führt.

Am Schluss überwiegt der Eindruck, mit „Was passiert, wenn's passiert ist“ einen unausgereiften und nur in wenigen Momenten unterhaltenden Ensemblefilm gesehen zu haben. Obwohl die Thematik sicherlich mit all ihren Facetten betrachtet wurde, gelingt der große Bogenschlag, der die Tragik-Komödie zu einem unterhaltenden Film gemacht hätte, am Schluss nicht.

Wissenswertes

Was passiert, wenn's passiert ist "Was passiert, wenn's passiert ist" basiert auf dem Sachbuch "Ein Baby kommt" von Arlene Eisenberg und ihren beiden Töchtern Heidi E. Murkoff und Sandee E. Hathaway.



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