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Mr. Hobbs macht Ferien
Mr. Hobbs Takes a Vacation
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Regie
Henry Koster
Drehbuch
Nunnally Johnson
Produzent
Marvin A. Gluck
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 116 min Land USA Kinostart 15.06.1962 DVD-Start 21.10.2011 Blu-ray-Start 21.10.2011 Verleih Koch Media |
Story
Als Roger Hobbs seinen ersten Arbeitstag nach den Ferien hat, ist der Familienvater alles andere als erholt. Der entnervte Mr. Hobbs diktiert seiner Sekretärin einen Brief an seine Ehefrau Peggy, den sie erst nach seinem Tod erhalten soll. In diesem Brief erklärt Mr. Hobbs, warum er nie wieder mit seiner Familie Urlaub machen möchte.
Dabei fing alles so gut an: Mr. Hobbs hatte wunderbare Pläne für eine Europareise – nur für Peggy und ihn. Doch seine Ehefrau machte ihm einen gewaltigen Strich durch die Rechnung, mietete ein Ferienhaus an der Küste und lud alle vier Kinder mit Anhang und Enkeln ein, den Urlaub gemeinsam zu verbringen. Das Haus entpuppte sich gleich nach der Ankunft als wahre Bruchbude, in der es nicht einmal fließendes Wasser gab. Im Kampf mit der im Keller befindlichen Wasserpumpe erleidete Mr. Hobbs beinahe seinen ersten Nervenzusammenbruch. Doch das war erst der Anfang! Eine die Flucht ergreifende finnische Haushälterin, eine Bootstour, die beinahe im Nirwana endet, eine pubertierende Tochter, missratene Enkel und Ehestreitigkeiten – am Ende seiner Ferien ist Mr. Hobbs mehr als urlaubsreif…
Schauspieler
James Stewart, Maureen O'Hara, Fabian, John Saxon, Marie Wilson, Reginald Gardiner, Lauri Peters, Valerie Varda, Lili Gentle, John McGiver, Natalie Trundy, Josh Peine, Minerva Urecal, Michael Murn, Richard Collier
Filmkritik von Stefanie Rufle
„Mr. Hobbs macht Ferien“ ist eine liebenswerte, sympathisch altmodische und wirklich witzige Familienkomödie, die ihren Charme natürlich in erster Linie dem herausragenden James Stewart mit seinem komödiantischen Talent zu verdanken hat. Diese Komödie bietet eine wunderbare Plattform für dessen Können, man denke nur an die köstliche „Brummpa“-Szene, in der der Mime einmal mehr deutlich macht, dass er zu den ganz großen Komödianten zählt.
Auch wenn vieles natürlich sehr vorhersehbar ist und die betuliche Handlung manchmal etwas arg altmodisch wirkt, ist das Thema an und für sich auch heute noch aktuell. Da freut man sich das ganze Jahr über auf die wohl verdienten Ferien, und dann ist nichts so, wie man sich das vorgestellt hat. Die Kinder nerven, die Enkelkinder noch viel mehr und von Ruhe und Erholung kann keine Rede sein – eine Situation, in der sich sicherlich manch ein Zuschauer wieder erkennen wird. In dieser Komödie wird genau dieses Szenario lustvoll weitergesponnen und teilweise sehr überspitzt dargestellt – was einfach nur Spaß macht!
Auch wenn „Mr. Hobbs macht Ferien“ nicht verheimlichen kann, schon einige Jährchen auf dem Buckel zu haben, ist diese flott inszenierte und augenzwinkernde Komödie bestens geeignet für einen vergnüglichen Sonntagnachmittag auf dem Sofa.
Wissenswertes
1962 wurde James Stewart bei den Berliner Filmfestspielen für seine Darstellung des Mr. Hobbs mit dem Silbernen Bären als Bester Schauspieler ausgezeichnet. Regisseur Henry Koster war für die Beste Regie nominiert.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Schauspieler - Komödie (James Stewart)
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