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Summer Catch
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Regie
Michael Tollin
Drehbuch
Kevin Falls, John Gatins
Produzenten
Michael Tollin, Brian Robbins, Sam Weisman
Genre Sport-Komödie FSK 12 Filmlänge 100 min Land USA, 2001 DVD-Start 12.09.2002 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Traditionell dient das Sommerbaseballtunier von Cape Code den Talentscouts der Profiliga zur Nachwuchssichtung. Ambitionierte Jungspieler fallen daher mit schöner Regelmäßigkeit in der amerikanischen Kleinstadt ein, um entdeckt zu werden. Seit einer kleinen Ewigkeit ist mit Ryan Dunne endlich auch wieder einmal ein lokales Talent in einer Auswahlmannschaft mit dabei und die Hoffnungen der ganzen Gegend ruhen auf ihm. Jedoch steht sich Ryan gerne ab und zu bei der Verwirklichung seines Traumes selbst im Weg. Als er sich dann auch noch in die hübsche Tenley Parrish, Tochter aus reichem Hause, verliebt, ist das Chaos perfekt.
Schauspieler
Freddie Prinze jr., Jessica Biel, Matthew Lillard, Brian Dennehy, Fred Ward, Jason Gedrick, Brittany Murphy, Wilmer Valderrama, Corey Pearson, Bruce Davison, Marc Blucas
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Summer Catch“ reiht sich ein in die Galerie der romantischen Fließbandsportlerfilme mit der „Du-kannst-es schaffen-Message“. Das alleine wäre ja noch nicht weiter tragisch. Mal ganz ehrlich, ab und zu sehen wir alle doch diese Geschichte gerne, in denen es der gut aussehende Arbeiterklasse-Typ schaffte das Upper Class-Mädchen und den gut dotierten Profiliga-Vertrag zu erobern. Vorhersehbare Verwicklungen selbstverständlich inklusive. Leider bietet „Summer Catch“ darüber hinaus herzlich wenig. Dem Streifen fehlt einfach der gewisse Charme, der den Zuschauer sonst über die etwas flache Handlung hinwegsehen lässt. Auch die Besetzung ist zu sehr von der Stange gewählt. Wir kennen Freddie Prinze jr. eben schon zur Genüge in der Rolle des Herzensbrechers. Und auch Matthew Lillard hat man als schlüpfrige Witze reißenden Chaoten zu oft gesehen. In der Kombination mit der süßen Jessica Biel, die das Herzblatt auch aus dem FF beherrscht, erwartet einen in den Hauptrollen damit Null Überraschung. Diese drei gewinnen ihren stereotypen Figuren leider außer der Tatsache, dass man diese Rollen von ihnen schon kennt, keine neuen Facetten ab.
Unter dem Strich bleibt „Summer Catch“ ein Film nach dem Baukasten-Prinzip, der uns nur serviert, was wir schon zu oft gesehen haben und darüber hinaus wenig Inspirierendes bietet.
