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Die Chaoscamper
RV
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Regie
Barry Sonnenfeld
Drehbuch
Geoff Rodkey
Produzenten
Douglas Wick, Lucy Fisher
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 99 min Land USA Kinostart 19.06.2006 DVD-Start 05.12.2006 Verleih Sony Pictures |
Story
Die Familie Munro steckt in einer großen Krise und beschließt deshalb, mal wieder mehr Zeit miteinander zu verbringen. Und was liegt da näher, als zusammen in den Urlaub zu fahren? Geplant ist, eine Woche lang Hawaii unsicher zu machen. Im letzten Moment wirft Vater Bobb diese Pläne jedoch komplett über den Haufen und mietet kurzerhand ein Wohnmobil, mit dem die komplette Familie nach Colorado fahren soll. Die Begeisterung darüber hält sich vor allem bei den zwei Kindern sehr in Grenzen. Dass der ganze Urlaub eine solche Katastrophe werden würde, wie er letztendlich wird, hätten jedoch nicht einmal diese erwartet…
Schauspieler
Robin Williams, Cheryl Hines, Joanna Levesque, Josh Hutcherson, Jeff Daniels, Kristin Chenoweth, Hunter Parrish, Chloe Sonnenfeld
Filmkritik von Kathrin Lang
„Die Chaoscamper“ ist zweifellos ein Film, der auf die jüngere Generation zugeschnitten wurde. Die zahlreichen Missgeschicke der Familie Munro schaffen es vor allem die kleinen Kinogänger herzhaft zum Lachen zu bringen und bescheren diesen mit Sicherheit einen unvergesslichen Kinonachmittag. Die ältere Generation bleibt bei „Die Chaoscamper“ jedoch nahezu gänzlich auf der Strecke. Diese sehnt sich nach einer nicht ganz so oberflächlichen Story und hofft zumindest auf den einen oder anderen Witz, der nicht ganz so platt daher kommt. Leider haben die Macher nicht einmal ansatzweise versucht, ein bisschen mehr Tiefgang in das ganze Geschehen zu bringen, was letztendlich auch dazu führt, dass der Zuschauer den Kinosaal enttäuscht wieder verlässt.
Wieso ein Spitzenklasseschauspieler wie Robin Williams in diesem Film zu sehen ist, kann man weder vor noch nach dem Kinobesuch begreifen. Er hat seine Rolle zwar mit Bravour gemeistert (was auch sonst?), war jedoch schlichtweg und offensichtlich unterfordert. Für „Die Chaoscamper“ hätte man auch irgendeinen x-beliebigen Schauspieler engagieren können. Allein durch Robin Williams wird ein schlechtes Drehbuch nun mal auch nicht besser. Bleibt nur noch zu hoffen, dass Williams solche Rollenangebote in Zukunft ausschlägt und seine kostbare Zeit wieder mit anspruchsvollerem Filmmaterial verbringt.

