8 Frauen

8 femmes

Filmplakat 8 Frauen
Regie François Ozon  Drehbuch François Ozon, Marina de Van  Produzenten Olivier Delbosc, Marc Missonnier 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 111 min
Land Frankreich  Kinostart 11.07.2002  DVD-Start 01.04.2003  Verleih Constantin Film

Story

Ein einsames Herrenhaus in den 50er Jahren in Frankreich auf dem Land: Zu Weihnachten versammelt sich eine Großfamilie, um gemeinsam die Feiertage zu verbringen. Doch anstatt Geschenke auszupacken, finden sie ihr Familien-Oberhaupt ermordet auf. Jede der acht Frauen ist verdächtig und hat ein Motiv. Aber welche war es? War es die energische Ehefrau? Seine Schweigertochter? Oder gar die loyale Haushälterin? Alle haben ihre Geheimnisse. Während das Haus langsam einschneit, liegen innerhalb der vier Wände die Nerven bald blank.

Schauspieler

8 Frauen Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Danielle Darrieux, Ludivine Sagnier, Firmine Richard

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 2 von 5 Ms 8 Frauen Mit „8 Frauen“ inszenierte der bekannte französische Filmemacher François Ozon nach einem Bühnenstück von Robert Thomas ein Kinoereignis, das in seinem Heimatland Frankreich die Kinocharts eroberte. Zustände wie in Sodom und Gomorra herrschen unter den acht Frauen einer reichen französischen Familie. Sämtliche klischeehaften Verfehlungen geben sich hier ein munteres Stelldichein. „8 Frauen“ ist ein sehr spezieller Film. Ozon hält sich bei der Inszenierung stark an die Bühnenwurzel des Stoffes und weniger an die klassische Filmevorgehensweise. Die unterschiedlichen, sehr gut besetzten Frauencharaktere, sind interessant gestaltet und sorgen auch für eine gewisse kurzweilige Unterhaltung. Allerdings kann die Handlung nicht wirklich fesseln. Auch die Gesangseinlagen, oder sollte man besser sagen, Soloauftritte der Frauen, sind wenig überzeugend. Lediglich Freunde des beliebten Chansons könnten vielleicht auf ihre Kosten kommen.

Wissenswertes

8 Frauen „8 Frauen“ gewann 2002 den Silbernen Bären bei den Filmfestspielen in Berlin. Regisseur François Ozon war für den Goldenen Bären nominiert. Beim französischen Filmpreis César war der Film in zwölf Kategorien nominiert, konnte jedoch keinen Preis gewinnen. Das eindrucksvolle Darstellerinnen-Ensemble gewann den europäischen Filmpreis.



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Kommentare

Heathy schreibt am 25.02.07, 16:44
Der beste Film aus dem schönen Frankreich. Abgesehen von Nathalie X natürlich, aber der kommt ja sowiso fast aus dem gleichen Stall, wie man so schön sagt. Na ja, ich empfehle ihn auf jeden Fall jedem der noch ordentliche Filme zu schätzen weiss.
Viel spass. Jeder Fan kann sich ja bei mir melden, silverluxx@hotmail.com
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