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Operation: Endgame
Rogues Gallery
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Regie
Fouad Mikati
Drehbuch
Sam Levinson
Produzenten
Sean McKittrick, Michael Ohoven
Genre Action-Thriller FSK 18 Filmlänge 84 min Land USA, 2010 DVD-Start 21.04.2011 Verleih Sony Pictures Home Entertainment |
Story
Tief im Untergrund einer amerikanischen Metropole während der Vereidigungszeremonie von Präsident Barack Obama: Fool ist neu im Team dieser strenggeheimen Spionagezelle - und hat wenig später ganz schön viel zu tun. Einer der Top-Killer in dieser Einheit hat den Boss "Devil" getötet und damit den Selbstzerstörungsmechanismus aktiviert. Ihnen bleiben nur wenige Stunden, um aus diesem verriegelten Labyrinth herauszukommen. Dabei kommen die Spione ganz sicher nicht auf die Idee zusammenzuarbeiten, nein, nein! Bei Sichtkontakt heißt es dem jeweils anderen das Licht auszublasen...
Schauspieler
Joe Anderson, Rob Corddry, Ellen Barkin, Odette Annable, Maggie Q, Zach Galifianakis, Adam Scott, Brandon T. Jackson, Emilie de Ravin, Beth Grant, Bob Odenkirk, Michael Hitchcock, Tim Bagley, Ving Rhames, Jeffrey Tambor
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist das Filmdebüt für Regisseur Fouad Mikati, der ein erstes Drehbuch von Sam Levinson inszenierte. Der wiederum schrieb das frühe und preisgekrönte Skript von Brian Watanabe um. Kurzum: Neue Gesichter haben sich hier mit bekannten und beliebten Schauspielern zusammengetan um eine Action-Komödie der besonderen Art aufzuziehen. Dass dies nicht gelang, ist Pech.
Die Actionsequenzen von "Operation: Endgame" mögen in Ordnung sein und auch die Schauspieler tun ihr bestes, um das Nötige aus ihren Rollen herauszuholen, das Skript jedoch sieht außer Szenen, in denen Spione das Zeitliche segnen, nichts vor. Die pseudo-sozialkritische Geschichte dahinter interessiert a) niemanden so richtig und ist b) derart belanglos zusammengeschustert worden, dass man sich schon fragen muss, warum man nicht wirklich eine sinnlose Action-Komödie inszenierte, anstelle dieser Hintergrundgeschichte, die man sowieso schnell durchschaut hat. Einzig die beiden an die Muppet-Show erinnernden Typen im Kontrollraum, Neil und Karl, heitern das Ganze etwas auf. Diese Idee ist Gold wert und bewahrt "Operation: Endgame" vor dem absoluten Totalausfall.
"Operation: Endgame" wurde in nur 20 Tagen gedreht, die meisten Kampfszenen in weniger als drei Stunden.
