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Cypher
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Regie
Vincenzo Natali
Drehbuch
Brian King
Produzenten
Hunt Lowry, Paul Federbush, Casey La Scala, Wendy Grean
Genre Science-Fiction FSK 12 Filmlänge 92 min Land USA, 2002 Verleih MC One |
Story
Morgan Sullivan scheint der gewöhnlichste Mann der Welt zu sein; jemand, der sich in die Gesellschaft einreiht, ohne aufzufallen. Mit genau dieser Eigenschaft, ist er der perfekte Mitarbeiter für das Technologieunternehmen „Digicorp“, das einen Industriespion sucht. Sullivan bewirbt sich und wird nach zahlreichen Tests auch angenommen. Von nun an ändert sich sein Leben vollständig. In der Öffentlichkeit ist er jetzt nicht mehr Morgan Sullivan, sondern Jack Thursby, der völlig andere Eigenschaften besitzt als sein eigentliches Ich. Seine neue Aufgabe ist es, von Kongress zu Kongress, quer durch das ganze Land zu reisen und die sinnlosen Vorträge dort aufzunehmen, um sie dann an „Digicorp“ weiterzuleiten. Alles scheint in bester Ordnung zu sein, bis Sullivan auf einem dieser Kongresse die schöne Rita Foster trifft, die ihm einige erschreckende Informationen über seine neue Tätigkeit liefert. Erst da fällt Morgan auf, dass an seiner Arbeit eigentlich überhaupt nichts stimmt und er sich nicht mal mehr selbst trauen kann…
Schauspieler
Jeremy Northam, Lucy Liu, Nigel Bennett, David Hewlett, Kari Matchett, Timothy Webber, Kristina Nicoll, Joseph Scoren, Stephen Brown, Arnold Pinnock, Jocelyn Snowdon, Boyd Banks, Steve Jackson, Dan Duran
Filmkritik von Kathrin Lang
Was „Cypher“ zu einem wirklich tollen Film macht, ist in erster Linie die Tatsache, dass er überraschend ist, wie fast kein anderer. Egal wie viel Mühe sich ein Zuschauer jemals auch damit geben wird, das Ende von „Cypher“ vorherzusehen - er wird kläglich daran scheitern. Es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Raffinesse dieses Drehbuch gestaltet wurde. Aber nicht nur dieser Punkt ist als wirklich gelungen zu bezeichnen, sondern auch die Atmosphäre, die dieser Film besitzt, ist grandios. Mühelos schafft sie es, den Zuschauer in den Bann des Geschehens zu ziehen und ihn keine Sekunde mehr loszulassen. An dieser Stelle ein Lob an den Regisseur Vincenzo Natali, der sein Handwerk wirklich zu verstehen scheint. Zuletzt bleibt noch die Besetzung. Sie alle haben ihre Rollen mit Bravour gemeistert und damit nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass „Cypher“ zu einem wirklich sehr sehenswerten Streifen wurde, den man vor allem als Fan dieses Genres nicht verpassen sollte.
