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Blondinen bevorzugt
Gentlemen Prefer Blondes
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Regie
Howard Hawks
Drehbuch
Charles Lederer
Produzent
Sol C. Siegel
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 90 min Land USA Kinostart 07.04.1954 DVD-Start 08.08.2002 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Unterschiedlicher könnten diese beiden Frauen kaum sein. Lorelei Lee und ihre Freundin Dorothy suchen ganz verschiedene Dinge: Die eine die große Liebe, die andere einen Millionär, der sie für den Rest ihres Lebens aushält. Lorelei hat sich gerade einen ausgesucht und die anstehende Kreuzfahrt wird das Leben der beiden jungen Frauen gehörig durcheinander wirbeln – mit ungeahnten Folgen...
Schauspieler
Jane Russell, Marilyn Monroe, Charles Coburn, Elliott Reid, Tommy Noonan, George Winslow, Marcel Dalio, Taylor Holmes, Norma Varden, Howard Wendell, Steven Geray, Henri Letondal, Harry Carey jr., Ray Montgomery, Alvy Moore
Filmkritik von Thomas Ays
"Blondinen bevorzugt" ist eine wunderbar komische und vor allem aber ganz großartig besetzte Musicalkomödie mit zwei Hauptdarstellerinnen in Best- und Hochform. Jane Russell beispielsweise ist die Idealbesetzung der Dorothy. Sie schafft es spielend einfach diesem Charakter starkes, selbstbewusstes Leben einzuhauchen: Großartig. Doch auch die einzigartige Marilyn Monroe spielt ihre Rolle überzeugend und überaus witzig – auch wenn es hinter den Kulissen mal wieder hoch herging. Regisseur Howard Hawks hatte während der Produktion massive Probleme mit seiner Hauptdarstellerin Marilyn Monroe. Als das Studio 20th Century Fox vorsichtig bei Hawks nachfragte, wie man die Produktion beschleunigen könnte, entgegnete der nur: "Drei wundervolle Ideen: Ersetzt Marilyn, schreibt das Skript um und macht es kürzer und holt Euch einen neuen Regisseur!". Es ranken sich ja immer wieder zahlreiche Geschichtchen um Filme mit der Schauspielerin und ihren diversen Kollegen. Wenige davon sind übrigens wirklich liebevoll erzählt.
„Blondinen bevorzugt“ sollte man auf alle Fälle gesehen haben. Hier gesellt sich, neben den tollen Darstellern, eine komisch-gute Geschichte mit witzigen Dialogen. Toll, kurzweilig, atmosphärisch und zeitlos. Wer Komödien aus längst vergangenen Tagen liebt, der darf hier getrost zugreifen.
Von der Writers Guild of America gab es eine Nominierung für das beste Drehbuch an Charles Lederer („Ocean's Eleven“, 1960). 