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Asphalt Dschungel
Asphalt Jungle
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Regie
John Huston
Drehbuch
Ben Maddow, John Huston
Produzent
Arthur Hornblow Jr.
Genre Krimi FSK 16 Filmlänge 111 min Land USA Kinostart 20.10.1950 DVD-Start 07.04.2006 Verleih MGM |
Story
Frisch aus dem Knast entlassen, hat der Juwelendieb Doc wohl nicht sonderlich viel gelernt, was er wenig später eindrucksvoll unter Beweis stellt. Er hat im Kittchen nämlich schon seinen nächsten Coup geplant und raffiniert ausgetüftelt. Es dauert nicht lange und der scheinbar richtige "Geschäftspartner" ist auch gefunden. Da ist doch jetzt alles gut, oder? Der Raub kann planmäßig über die Bühne gehen. Dass jedoch der jedoch ein doppeltes Spiel spielt, ahnt zuerst keiner...
Schauspieler
Sterling Hayden, Jean Hagen, Sam Jaffe, Louis Calhern, James Whitmore, Marilyn Monroe, John McIntire
Filmkritik von Thomas Ays
„Asphalt Dschungel“ ist ein typischer 50er Jahre Streifen. Düstere (schwarz-weiße) Kulissen, verschwörerische Schauspielerminen und hinterlistige Story-Elemente. Dennoch weiß dieser viermal OSCAR-nominierte Streifen nicht recht zu überzeugen. Obwohl die Darsteller durch die Bank gut besetzt sind (in einer Nebenrolle ist sogar Marilyn Monroe zu sehen) ist es vor allem die Geschichte selbst, die nicht zu fesseln weiß. Alles ist sehr verwirrend. Der Zuschauer darf sich keine Sekunde abwenden, sonst hat er mindestens eins der tausend verschiedenen Gesichter wieder vergessen. Regisseur John Huston wollte scheinbar zu viel und hat das Gesamtkonzept aus den Augen verloren. Sicherlich schafft er es mit seiner Inszenierung Atmosphäre zu erzeugen und auch Spannung aufzubauen, gerade letzteres wird jedoch durch den Umstand wieder zunichte gemacht, dass es unübersichtlich und verwirrend wird – und das entschieden zu oft.
“Asphalt Dschungel“ ist genau der richtige Streifen für Liebhaber alter, andersartiger, schwarz-weißer Filme, die Krimis und den Flair dieser Zeit lieben. Doch auch in diesem Genre gibt es Filme, die weitaus sehenswerter geworden sind, als dieser.
Wissenswertes
John Huston, der für "The Treasure of the Sierra Madre" (1948) mit dem OSCAR gleich zwei Mal ausgezeichnet wurde, inszenierte zwei Jahre später "Asphalt Dschungel".
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Kamera (Schwarz/Weiß), Beste Regie, Bestes Drehbuch
OSCAR-Nominierungen
Beste Regie, Bester Nebendarsteller (Sam Jaffe), Bestes Drehbuch, Beste Kamera (Schwarz/Weiß)
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