2001 Maniacs

Filmplakat 2001 Maniacs
Regie Tim Sullivan  Drehbuch Tim Sullivan, Chris Kobin  Produzenten Eli Roth, Brett W. Nemeroff, Scott Spiegel, Christopher Tuffin, Boaz Yakin 
Genre Horror Komödie  FSK 18  Filmlänge 84 min
Land USA, 2005  DVD-Start 19.05.2006  Blu-ray-Start 13.01.2011  Verleih Sunfilm

Story

Eigentlich hatten die drei Freunde Cory, Anderson und Nelson ein gemütliches Wochenende in einem Strandhaus geplant. Auf dem Weg ans Meer müssen sie jedoch eine Umleitung nehmen und landen plötzlich in dem überschaulichen Dorf Pleasent Valley. Dort werden sie von Bürgermeister Buckman sowie der kompletten Gemeinde herzlich empfangen und zu einem ominösen, aber scheinbar fantastischen Dorffest eingeladen. Obwohl den drei Kumpels schnell klar wird, dass in Pleasent Valley irgendwas so ganz und gar nicht stimmt, nehmen sie die Einladung an und lassen sich in einem schicken Hotelzimmer einquartieren. Schon bald stoßen noch mehr Gäste von Außerhalb zu ihnen. Neben den zwei hübschen Ladys Joey und Kat, gesellen sich noch ein ‚Schwarzer‘, eine ‚Gelbe‘ und ein ‚Schwuler‘ zu ihnen. Dass sie es alle schwer haben werden, das kleine Dorf wieder lebend zu verlassen, merken sie erst viel zu spät…

Schauspieler

2001 Maniacs Robert Englund, Lin Shaye, Giuseppe Andrews, Jay Gillespie, Marla Malcolm, Dylan Edrington, Matthew Carey, Peter Stormare, Gina Marie Heekin, Brian Gross, Mushond Lee, Bianca Smith, Brendan McCarthy, Adam Robitel, Christa Campbell

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 2 von 5 Ms 2001 Maniacs Als Regisseur und Drehbuchautor Herschell Gordon Lewis 1964 mit „Two Thousand Maniacs“ einen der ersten Splatter-Filme überhaupt auf unsere Leinwand brachte, löste er damit einen irrsinnigen Hype aus. Die Kinos waren gefüllt, die Fangemeinde rasch aufgebaut und der Kultstatus schnell erreicht. Tim Sullivan versucht mit seinem Remake „2001 Maniacs“ an alte Erfolge anzuknüpfen, scheitert letztlich jedoch bei dem Versuch, einen alten Klassiker mit momentanem Zeitgeist aufzuputschen. Auch wenn es sicherlich seine Absicht war, einen trashigen Horrorfilm zu produzieren, so verliert sich „2001 Maniacs“ dennoch viel zu stark in seinem absurden Wahnsinn. Die Figurenzeichnung ist oberflächlich, die Dialoge unterirdisch und die Horrorszenen viel zu flach. Kurz: Hier sitzt und bewegt sich nichts da, wo es sollte. Dennoch wird „2001 Maniacs“ sicherlich seine Anhänger finden. Auch wenn die Horrorszenen plump daher kommen, so sind sie doch immerhin reichlich blutig und ekelhaft gestaltet. Wem das genügt, wird mit diesem Remake gewiss seine wahre Freude haben. Wer hinter entzweigerissenen Gliedmaßen und herausplatzenden Augen jedoch noch mehr sucht, um sich unterhalten zu fühlen, ist hier wahrlich fehl am Platz.

Wissenswertes

2001 Maniacs "2001 Maniacs" ist das Remake von dem Kultfilm "Two Thousand Maniacs".



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