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Pina
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Regie
Wim Wenders
Drehbuch
Wim Wenders
Produzent
Gian-Piero Ringel
Genre Dokumentation FSK 12 Filmlänge 107 min Land Deutschland, Frankreich Kinostart 24.02.2011 DVD-Start 30.09.2011 Blu-ray-Start 30.09.2011 Verleih NFP |
Story
1973 überredet der damalige Intendant des Wuppertaler Theaters Pina Bausch die Ballettkompanie des Theaters zu übernehmen. Die Tänzerin und Choreographin machte daraus das später weltweit berühmte „Tanztheater Pina Bausch“. Der Name steht für eine neue Form des Tanzes: Moderner Tanz abseits vom klassischen Ballett. Filmemacher Wim Wenders bemühte sich lange, um einen Dokumentarfilm über die außergewöhnliche Frau und ihre Arbeit und fand erst in der 3D-Technik die geeignete Form, um ihrem Werk filmisch gerecht zu werden. Dann stand der 30.09.2009 als Drehbeginn fest. Am 30.06.2009 verstarb Pina Bausch plötzlich. Mit „Pina“ widmet Wenders sich dem Schaffen und Wirken dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit, die die Welt der Bewegung revolutionierte. Die vier Stücke „Le sacre du printemps“, „Café Müller“, „Kontakthof“ und „Vollmond“ stehen im Zentrum von Wenders’ 3D-Aufnahmen und das Ensemble kommt zu Wort.
Schauspieler
Pina Bausch, Regina Advento, Malou Airaudo, Ruth Amarante, Rainer Behr, Andrey Berezin, Damiano Ottavio Bigi, Bénédicte Billet, Ales Cucek, Clementine Deluy, Josephine Ann Endicott, Lutz Förster, Pablo Aran Gimeno, Mechthild Grossmann, Silvia Farias Heredía, Ditta Miranda Jasjfi, Barbara Kaufmann, Nayoung Kim, Daphnis Kokkinos, Ed Kortlandt, Eddie Martinez, Dominique Mercy, Thusnelda Mercy, Cristiana Morganti, Morena Nascimento, Nazareth Panadero, Fabien Prioville, Helena Pikon, Jean-Laurent Sasportes, Franko Schmidt, Azusa Seyama, Julie Shanahan, Julie Anne Stanzak, Michael Strecker, Aida Vainieri, Anna Wehsarg, Tsai-Chin Yu
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Pina“ ist keine Dokumentation im üblichen Sinne. Wer sich von Wim Wenders’ Film große Einblicke in das Leben von Pina Bausch erhoffte hatte, eine Art Erzählung ihres Werdeganges, der wird sicherlich etwas enttäuscht sein. Doch die Enttäuschung wird nicht lange anhalten, denn dem Filmemacher ist es in einer eindrücklichen Mischung aus brillanter Optik, Einblicken in ihre vier größten Inszenierungen und sehr privaten Schilderungen der einzelnen Ensemble-Mitglieder gelungen, das greifbar zu machen, was die Arbeit von Pina Bausch auszeichnete: Sie konnte mit Tanz Gefühle ausdrücken und greifbar machen wie keine zweite. In einem ihrer wenigen Interviews sagte sie 2005 gegenüber der Zeitung „Die Welt“: „Es ging und geht mir immer nur darum: Wie kann ich ausdrücken, was ich fühle?“ Eine Zielsetzung, die deutlich aus jeder der gezeigten Inszenierungen spricht und die von ihren Ensemblemitgliedern einhellig bestätigt wird. Schon bald ist man, dank Wim Wenders ästhetisch-ausgefeilten Bildern, gänzlich fasziniert von den Bewegungen, der Aussagekraft der getanzten Emotionen und der unfassbaren Körperbeherrschung der Tänzerinnen und Tänzer. Wim Wenders’ „Pina“ ist ein Erlebnis, eine Reise in die Welt der Pina Bausch, die uns dank des Filmemachers ganz umfangen kann und die einen tief berührt.
Wissenswertes
Philippina “Pina“ Bausch gilt als eine der bedeutendsten Choreografinnen der Gegenwart. Die Tänzerin verband die Genres Gesang, Pantomime, Artistik und Schauspiel zu einer neuen Kunstgattung. Für viele Fachleute markiert ihre Arbeit den Beginn der neuen Kunstform des Tanztheaters. Pina Bausch starb überraschend am 30.06.2009 kurz vor ihrem 69. Geburtstag.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Beste Dokumentation
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