Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 30.5.
- Die wilde Zeit
- 30.5.
- Hangover 3
- 30.5.
- The Big Wedding
- 30.5.
- To The Wonder
- 6.6.
- After Earth
- 6.6.
- Before Midnight
- 6.6.
- Das wundersame Leben ...
- 6.6.
- Snitch - Ein riskanter Deal
- Zu den Kinostarts
James Bond 007 - Skyfall
|
Regie
Sam Mendes
Drehbuch
Neal Purvis, Robert Wade, John Logan
Produzenten
Michael G. Wilson, Barbara Broccoli
Genre Agentenfilm FSK 12 Filmlänge 145 min Land Großbritannien, USA, 2012 Kinostart 01.11.2012 DVD-Start 01.03.2013 Blu-ray-Start 01.03.2013 Verleih Sony Pictures |
Story
James Bond hat einen Job zu erledigen, bei dem er nicht versagen darf. Unter absolut keinen Umständen! Ein sogenannter "Geist" hat eine extrem gefährliche Liste gestohlen, die, wenn sie entschlüsselt wird, einige MI6-Agenten das Leben kosten könnte. Das muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch dann geht alles schief und Bond wird schwer verletzt. Sein Tod wird in Großbritannien wenig später publik gemacht.
Ein Terroranschlag mitten in London holt James Bond aber wieder zurück - dabei wäre ein sorgloses Leben mitten im Nirgendwo doch auch nicht schlecht gewesen. Doch Bond zieht es zurück ins Vaterland - denn dieses Mal wird es persönlich. Doch ist der Agent überhaupt noch diensttauglich?
Schauspieler
Daniel Craig, Bérénice Marlohe, Ben Whishaw, Ralph Fiennes, Javier Bardem, Naomie Harris, Judi Dench, Helen McCrory, Tonia Sotiropoulou, Albert Finney, Ola Rapace, Rory Kinnear, Nichola Fynn, Santi Scinelli, Senem Temiz
Filmkritik von Thomas Ays
Es war schon eine kleine Überraschung, als publik wurde, dass der britische OSCAR-Preisträger Sam Mendes ("American Beauty") auf dem Regiestuhl von "Skyfall", dem 23. Abenteuer des englischen Geheimagenten, Platz nehmen würde. Schließlich ist dieses Genre eines, das nicht so richtig zu Mendes passen will - zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten (sprich: nach dem Film) wurde man jedoch sehr heftig und überzeugend eines besseren belehrt. Mendes passt herausragend zu dem erfolgreichen und nicht tot zu kriegenden Franchise "James Bond" und liefert mit "Skyfall" nach "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost" den mit Abstand besten "James Bond"-Streifen mit Daniel Craig ab.
Ähnlich, wie in "Casino Royale" steigt auch "Skyfall" hart ins Geschehen ein und zeigt wilde Verfolgungsjagden, visuell eindrucksvolle und laute Explosionen, cool choreographierte Kämpfe "Mann gegen Mann" und irre Kamerafahrten, die nach einem großartigen Intro mit dem gleichnamigen Titelsong von Adele im Hintergrund, auf einen genialen neuen Bond hoffen lassen - die Fans werden nicht enttäuscht werden. Zum einen ist nicht nur die Inszenierung unglaublich dicht, rasant und actionreich, sondern auch die Handlung, die sicher keine neue Geschichte erzählt, aber mit interessanten Facetten und ideenreichen Strängen punktet. Nicht immer logisch, aber zeitgemäß zeigt sich "Skyfall" bemüht um Realitätsnähe - auch wenn‘s schwer fällt. Unterm Strich macht "Skyfall" in dieser Dreierlinie am meisten Spaß!
Das liegt auch an den Schauspielern. Daniel Craig, nicht mehr ganz so glatt, wie noch 2006, passt nun noch viel besser in die Haut des britischen Geheimagenten und entpuppt sich in "Skyfall" als souverän, passend und authentisch. An seiner Seite brilliert ein Javier Bardem (OSCAR für „No Country for Old Men“), wie wir ihn lange nicht gesehen haben. Er gibt den Fiesling in dieser Geschichte absolut überzeugend und ist nicht zu toppen. Großartig! Neu dabei sind Naomie Harris als Eve, Ralph Fiennes als Gareth Mallory und Ben Whishaw, der nun auch endlich die legendäre Filmfigur "Q" ins Franchise bringt. Obwohl er in nur wenigen Szenen in diesem 2,5 Stunden Film zu sehen ist, holt er alles heraus und wird oft sehr komisch. Ebenfalls wieder dabei ist die OSCAR-Preisträgerin Judi Dench als M.
Genauso wollen wir 007 sehen - und nicht anders. "Skyfall" ist, auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen, der absolut beste Bond mit Daniel Craig. Noch packender und spannender als "Casino Royale" und um einiges schneller und cooler als "Ein Quantum Trost". Ein absoluter Herbst-Blockbuster!
Wissenswertes
"Skyfall" wurde im englischen Original mit deutschen Untertiteln gesehen und bewertet.
Die offizielle James Bond-Kinoreihe umfasst folgende Filme:
• James Bond jagt Dr. No (1962)
• Liebesgrüße aus Moskau (1963)
• Goldfinger (1964)
• Feuerball (1965)
• Man lebt nur zweimal (1967)
• Im Geheimdienst Ihrer Majestät (1969)
• Diamantenfieber (1971)
• Leben und sterben lassen (1973)
• Der Mann mit dem goldenen Colt (1974)
• Der Spion, der mich liebte (1977)
• Moonraker - Streng geheim (1979)
• In tödlicher Mission (1981)
• Octopussy (1983)
• Im Angesicht des Todes (1985)
• Der Hauch des Todes (1987)
• Lizenz zum Töten (1989)
• Goldeneye (1995)
• Der Morgen stirbt nie (1997)
• Die Welt ist nicht genug (1999)
• Stirb an einem anderen Tag (2002)
• Casino Royale (2006)
• Ein Quantum Trost (2008)
• Skyfall (2012)
Nicht zur offiziellen Reihe gehören:
• Casino Royale (1967)
• Sag niemals nie (1983)
Auszeichnungen
Gewonnene Golden Globes
Bester Song ("Skyfall")
OSCAR-Nominierungen
Beste Kamera, Beste Musik, Bester Ton-Mix
Gewonnene OSCARs
Bester Titelsong ("Skyfall"), Bester Ton-Schnitt
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
Lars schreibt am 28.03.13, 09:30
Nach der Enttäuschung "Ein Quantum Trost" wieder ein Bond wie man ihn sehen möchte. Neben den typischen Stilelementen wartet dieser Film nochmal mit einer packenden Geschichte und einfallsreichen Neuerungen auf. Leider ist am Ende die Handlung der Personen alzu unlogisch geraten: Anstatt das Gebäude in welchem sich Bond und M verschanzt haben mit "kleinen" Geschützen zu bombardieren wäre ein Raketenwerfer doch wesentlich effektiver gewesen um beide zu töten. Aber soweit hat man die Charaktäre nicht denken lassen.
Jochen Schröder schreibt am 06.11.12, 15:18
Zitat: "Ebenfalls wieder dabei ist die Oscarpreisträgerin Judi Dench als M.?" Wie bitte. Ebenfalls dabei? Sie spielt diesmal eine richtige Hauptrolle und der Film lässt uns tief in ihren Charakter blicken. Sie ist in diesem Teil Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Und hat somit endlich mal mehr als nur eine Handvoll Auftritte, sondern neben Daniel Craig die meiste Leinwandzeit. Auch sonst ist der Film einfach noch besser als "Casino Royal" geraten und das ist schon fast ein Wunder.
