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Trennung mit Hindernissen
The Break-Up
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Regie
Peyton Reed
Drehbuch
Jeremy Garelick, Jay Lavender
Produzenten
Vince Vaughn, Scott Stuber
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 106 min Land USA Kinostart 10.08.2006 DVD-Start 14.12.2006 Verleih United International Pictures |
Story
Fremdenführer Harry und Kunstgaleristin Brooke haben nicht wirklich viel gemeinsam. Trotzdem sind die beiden seit einiger Zeit ein glückliches Paar und wohnen auch zusammen. Nachdem die rosaroten Wolken verflogen sind, zeigt sich jedoch immer stärker, wie unterschiedlich die beiden sind. Harry liebt es unaufgeräumt gemütlich, Brook mag es ordentlich und adrett. Er verbringt seinen Feierabend am liebsten auf dem Sofa bei Videospielen, sie möchte gerne ins Ballett. Als Brooke Harry eines Abends wieder einmal um Hilfe bei den Vorbereitungen für ein gemeinsames Abendessen mit der Familie bittet und er faul auf der Couch liegen beleibt, kracht es zwischen den beiden und Brooke macht Schluss. Da keiner von beiden aus dem gemeinsamen Appartement ausziehen will, beginnt eine chaotische Zeit, in der Brooke und Harry mehr gegeneinander als miteinander wohnen.
Schauspieler
Vince Vaughn, Jennifer Aniston, Joey Lauren Adams, Tiffany L. Addison, Ann-Margret, Cole Hauser, Jon Favreau, Jason Bateman, Judy Davis, Justin Long, Ivan Sergei, John Michael Higgins
Filmkritik von Melanie Frommholz
Da haben wir sie wieder, die Trailer-Mogelpackung. Hier wurde uns der Streifen mit Jennifer Aniston und Vince Vaughn noch als Komödie mit ernsten Elementen verkauft. Tatsächlich ist „Trennung mit Hindernissen“ jedoch eher ein Beziehungsdrama mit einigen wenigen komischen Einlagen. Und auch dies nicht wirklich konsequent. Da tauchen in einem Moment vermeintlich lustige Nebencharaktere auf, deren Gags so garnicht zünden wollen und in der nächsten Szene versucht unser Paar ernsthaft seine Beziehungsprobleme auszudiskutieren. Die ganze Geschichte wirkt dadurch insgesamt unausgegoren und kommt zudem auch noch etwas langatmig daher. Anscheinend wussten die Macher einfach nicht so richtig, welchen Weg sie einschlagen wollten. Leider können auch die beiden Hauptdarsteller nicht wirklich über diese Schwächen hinweg trösten. Weder knistert es so richtig zwischen den beiden, noch springt der Funke auf die Zuschauer über. Sehr, sehr schade, kann man da nur sagen. Waren die ersten 20 Filmminuten doch so viel versprechend kurzweilig und unterhaltsam.

