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Wahre Lügen
Where the Truth Lies
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Regie
Atom Egoyan
Drehbuch
Atom Egoyan
Produzent
Robert Lantos
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 108 min Land Kanada, Großbritannien, 2005 Kinostart 02.02.2006 DVD-Start 16.08.2006 Verleih Concorde Film |
Story
Lanny und Vince sind Mitte der 50er Jahre, das kann man getrost so sagen, Entertainment-Legenden. Sie moderieren gemeinsam einen Spendenmarathon im Fernsehen - und das Ganze 39 Stunden lang. Die Beiden sind Helden. Doch hinter den Kulissen brodelt es. Es scheint, als ob die erfolgreiche Zusammenarbeit bald zu Ende wäre. Als dann auch noch in ihrem Hotelzimmer ein totes Mädchen aufgefunden wird, explodiert die Situation. Wenig später trennt sich das erfolgreiche Show-Duo. Sie können nicht mit dem Mord in Verbindung gebracht werden.
15 Jahre später: Die erfolgreiche und sehr ehrgeizige Reporterin Karen plant, durch ein Interview mit Vince, hinter die Wahrheit zu kommen und die Frage zu klären, ob die beiden Mörder sind, oder nicht. Es beginnt eine besondere Zeit für die junge Frau, nach der nichts mehr so sein wird, wie zuvor…
Schauspieler
Kevin Bacon, Colin Firth, Alison Lohman, Rachel Blanchard, David Hayman, Maury Chaykin, Kristin Adams, Sonja Bennett, Deborah Grover, Beau Starr, Rebecca Davis, Shannon Lawson, Michael J. Reynolds, Anna Silk
Filmkritik von Thomas Ays
Obwohl „Wahre Lügen“ in der Erzählung sehr verschachtelt gestaltet wurde, kann er die Spannung der Geschichte (fast) komplett halten. Natürlich sind da vor allem die Darsteller „schuld“. Was Kevin Bacon, Colin Firth und Alison Lohman dem Zuschauer hier bieten, kann sich wirklich sehen lassen – und das ist noch vorsichtig ausgedrückt. Alle drei Darsteller brillieren in ihren Rollen und können sich von ihrer strahlendsten Seite zeigen, was viel zur ohnehin schon vorhandenen Faszination beiträgt.
„Wahre Lügen“ erzählt eine spannende, tragische und zeitweise auch rührende Geschichte, bei der sich der Zuschauer ständig nur eine Frage stellt: Wer ist hier der Mörder? Dies herauszufinden lohnt sich und wird überwiegend überraschen. Regisseur Atom Egoyan ist eine undurchsichtige und kurzweile Inszenierung gelungen, die sehr sehenswert geraten ist.
Der Filmpreis um den Directors Guild of Canada nominierte "Wahre Lügen" gleich in vier Kategorien, darunter bester Film und beste Regie.