Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Der letzte Gentleman
The Extra Man
|
Regie
Robert Pulcini, Shari Springer Berman
Drehbuch
Robert Pulcini, Shari Springer Berman, Jonathan Ames
Produzenten
Anthony Bregman, Stephanie Davis
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 104 min Land USA, Frankreich, 2010 DVD-Start 05.05.2011 Blu-ray-Start 05.05.2011 Verleih Sunfilm |
Story
Louis Ives wird eines Tages an der renommierten Universität, an der er als Lehrkraft tätig ist, beim Probieren eines Damen-BHs erwischt. Dumm gelaufen. Die Kündigung, natürlich unter anderem Verwand, folgt auf dem Fuße. Was also tun mit einem angefangenen Leben? Leben? Louis zieht nach New York und kommt bei dem etwas wunderlichen Damenbegleiter Henry Harrison unter. Hier will sich Louis selbst finden. Doch wie einfach kann das sein mit einem Mitbewohner, der selbst so gar nicht weiß, wer er eigentlich ist. Und so beginnen sie, die Probleme des neuen Lebens in einer neuen Stadt ohne Freunde - und ohne Liebe...
Schauspieler
Paul Dano, Kevin Kline, John Pankow, Patti D'Arbanville, Katie Holmes, John C. Reilly, Lynn Cohen, Marian Seldes, Justis Bolding
Filmkritik von Thomas Ays
Jonathan Ames, der die Vorlage des Films schrieb, arbeitete auch am Drehbuch mit und überließ somit nichts dem Zufall. Vielleicht ist bei „Der letzte Gentleman“ genau der Film herausgekommen, den er sich in seinem Kopf vorgestellt hat. Doch leider dürfte dies das Einzige sein, das man Ames zugute halten kann. Vielleicht wäre es besser gewesen, wirklichen Drehbuchautoren das Feld zu überlassen. Figuren im Film sind nun mal nicht Figuren in einem Buch. Dabei hat man während des gezeigten Dramas immer das Gefühl, ein Buch zu lesen, statt einen Film zu sehen, was für sich genommen schon sehr komisch ist. Kevin Kline sollte wohl in der Rolle des wunderlichen Henry Harrison brillieren, strengt aber mit seiner Performance eher an, als dass er zu unterhalten weiß. Überhaupt hat man als Zuschauer keine Ahnung, was es hier nun eigentlich sein soll. Unterhaltend sind jedenfalls nicht sehr viele Szenen geworden. Die Problematik der tragischen Figur des Louis Ives kommt zu kurz und wird eher angerissen, als dass man sich auf sie konzentrieren könnte und die ganze seltsam erzählte Geschichte ist ein Mix aus anstrengender Charakterstudie und komischer Milieugeschichte geworden. Doch „Der letzte Gentleman“ ist nichts richtig und somit unterm Strich eher eine belanglose DVD-Direktveröffentlichung. Dabei muss man die Leistung von Paul Dano loben, der als Hauptdarsteller eine durchweg eindrucksvolle Leistung abliefert. Schade, dass der Film insgesamt diese Performance eher in den Hintergrund rückt.
Jonathan Ames, der auch am Drehbuch mitschrieb, veröffentlichte auch den Roman zum Film.