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Herr Lehmann
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Regie
Leander Haußmann
Drehbuch
Sven Regener
Produzent
Claus Boje
Genre Tragik-Komödie FSK 12 Filmlänge 110 min Land Deutschland Kinostart 02.10.2003 DVD-Start 15.04.2004 Verleih Universal Pictures |
Story
Frank Lehmann, der von seinen Freunden zwar geduzt aber dennoch stets mit „Herr Lehmann“ angesprochen wird, steht kurz vor seinem 30. Geburtstag, als er plötzlich merkt, dass sein Leben nicht ganz so verläuft, wie er sich das ursprünglich gedacht hat. Seine berufliche Tätigkeit beschränkt sich auf Bierzapfen in einer Berliner Kneipe und mit den Frauen will und will es einfach auch nicht so richtig funktionieren. Da ist zwar Katrin, eine sympathische Köchin, doch diese scheint auch kein wirkliches Interesse an ihm zu haben. Als sich dann auch noch Lehmanns Eltern für einen Besuch ankündigen, ist er vollkommen am Ende – wie soll er diesen nur erklären, dass er gelogen hat, als er angab Restaurantbesitzer zu sein? Absolutes Chaos, doch Herr Lehmann hat gute Freunde, die immer wieder gerne dazu bereits sind ihm aus der Klemme zu helfen…
Schauspieler
Christian Ulmen, Katja Danowski, Detlev Buck, Janek Rieke, Uwe-Dag Berlin, Martin Olbertz, Hartmut Lange, Margit Bendokat, Johann Adam Oest, Annika Kuhl, Tim Fischer, Michael Beck
Filmkritik von Kathrin Lang
„Herr Lehmann“ gehört zu jenen Filmen, die keine Handlung im herkömmlichen Sinne besitzen. Es wird einfach nur erzählt – aus dem Leben eines fast ganz normalen Berliners, das eigentlich jeder von uns genau so, oder so ähnlich, führen könnte. Die Frage aller Fragen: „Interessant oder uninteressant?“ Antwort: Eine Mischung aus beidem. Auf der einen Seite ist das Geschehen schon fast zu alltäglich, um unterhalten zu können, auf der anderen Seite jedoch scheint einem die Person Herr Lehmann so vertraut, dass man sich als Zuschauer einfach nicht langweilen kann, sondern interessiert dem Geschehen folgt. Hauptsächlich hat der Humor dazu beigetragen, dass "Herr Lehmann" doch kein so großer Reinfall wurde, wie anfänglich vermutet. Dieser Film ist gespickt mit Alltagskomik, an die man sich zu Beginn zwar erst ein wenig gewöhnen muss, die dann aber immer mehr dafür sorgt, dass man sich als Zuschauer köstlich über die verschiedenen Charaktere amüsieren kann.
Alles in allem gesehen ist „Herr Lehmann“ bestimmt nicht gerade das Beste, das die Videothek derzeit zu bieten hat, aber dafür sorgt dieser Streifen mal wieder für etwas frischeren Wind vor dem Fernseher und obendrein noch für den einen oder anderen Lacher, der doch bestimmt bei jedem Zuschauer herzlich Willkommen ist.
Wissenswertes
2010 wurde mit "Neue Vahr Süd" die Vorgeschichte von "Herr Lehmann" verfilmt.

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