Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Schwerter des Königs - Dungeon Siege
In the Name of the King - A Dungeon Siege Tale
|
Regie
Uwe Boll
Drehbuch
Doug Taylor
Produzenten
Uwe Boll, Shawn Williamson, Dan Clarke
Genre Abenteuer Epos FSK 12 Filmlänge 122 min Land Deutschland, Kanada, USA Kinostart 29.11.2007 DVD-Start 24.10.2008 Blu-ray-Start 24.10.2008 Verleih Splendid Film |
Story
Das Königreichtum Ehb sieht finsteren Zeiten entgegen: der hinterhältige und bösartige Zauberer Gallian hat eine Armee animalischer Krieger ausgesandt, um das Land zu unterjochen. Kaum eine Stadt bleibt von den Angriffen verschont; auch nicht der Hof von Bauer Farmer geht schon bald in Rauch auf. Als die Krieger Gallians schließlich auch seinen Sohn töten und seine geliebte Ehefrau Solana entführen, zieht er mit seinen Vertrauten Norick und Merick los, um den Mord an seinem Sohn zu rächen und seine Frau zu finden…
Schauspieler
Jason Statham, Leelee Sobieski, Burt Reynolds, John Rhys-Davies, Claire Forlani, Ray Liotta, Kristanna Loken, Matthew Lillard, Ron Perlman, Will Sanderson
Filmkritik von Kathrin Lang
Uwe Boll bleibt seiner Linie treu: mal wieder ist es ein Computerspiel, das dem deutschen Filmemacher als Inspiration für sein filmisches Schaffen diente. Nach „BloodRayne“ ist es nun das Rollenspiel „Dungeon Siege“, das Uwe Boll dazu veranlasste ein weiteres Mal auf einem Regiestuhl Platz zu nehmen. 60 Millionen Dollar soll der neuste filmische Erguss „Schwerter des Königs“ gekostet haben. Wo all das Geld hingeflossen ist, bleibt jedoch auch nach Sichtung des Historien-Epos vollkommen unklar.
Obwohl ein Film dieses Genres gut und durchaus auch gerne seine Summe kosten darf, wurde all der Schotter in „Schwerter des Königs“ offensichtlich nicht an den richtigen Stellen investiert. Anstatt historischem Augenschmaus bietet Uwe Bolls Film allerlei Szenen, die nur als zu offensichtlich vor einem Blue-Screen gedreht und anschließend fragwürdig am Computer zusammengeschustert wurden, zudem Kostüme, die kaum als liebevoll gestaltet bezeichnet werden können, ein Drehbuchschreiber, dem es allzu offensichtlich an Motivation mangelte und Schauspieler für die dieses Wort am Filmset von Anfang an ein Fremdwort gewesen zu sein scheint. Anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, dass sich namhafte Schauspieler in „Schwerter des Königs“ wie Dilettanten in ein noch dilettantischeres Filmsetting eingliedern. Als sei das nicht schon übel genug, zieht sich die Story auch noch ohne klar zu erkennende Dramaturgie zäh wie Gummi durch ewig lang erscheinende Szenarien. Die Dialoge sind dämlich und zumeist unfreiwillig komisch.
Summa summarum: ein waschechter Boll!
Nach "Postal" und "Seed" ist "Schwerter des Königs" der dritte Kinofilm von Uwe Boll innerhalb weniger Wochen.
