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Murder in the First
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Regie
Marc Rocco
Drehbuch
Dan Gordon
Produzenten
Marc Frydman, Mark M. Wolper
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 118 min Land USA Kinostart 16.05.1996 DVD-Start 03.04.2004 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
USA, 1938: Henri Young hat zusammen mit 3 anderen Häftlingen versucht von der berüchtigten Gefängnisinsel Alcatraz zu fliehen. Dafür fliegt er geschlagene 3 Jahre in Einzelhaft, was hier bedeutet: 3 Jahre in einem dunklen Loch ohne sozialen Kontakt oder frische Luft. Lediglich eine halbe Stunde pro Jahr durfte Henri raus. Am Tag seiner Entlassung aus der Isolierung, ermordet Henri den Insassen, der ihm das alles eingebrockt hat, mittels eines Löffels, der er ihm in den Hals rammt. Henri wird wegen Mordes angeklagt. Die Verteidigung übernimmt der unerfahrene James Stamphill. Der ehrgeizige Anwalt verteidigt jedoch Henri nicht nur, er klagt gleichzeitig auch die Gefängnis-Verwaltung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Der Skandal ist perfekt...
Schauspieler
Christian Slater, Kevin Bacon, Gary Oldman, Embeth Davidtz, William H. Macy, Stephen Tobolowsky, Brad Dourif, R. Lee Ermey, Mia Kirshner, Ben Slack, Stefan Gierasch, Kyra Sedgwick
Filmkritik von Thomas Ays
Nur zwei Preisverleihungen auf der Welt erkannten, welch außergewöhnliche Leistung Kevin Bacon in diesem Streifen gezeigt hat. Der Charaktermime gewann für die Rolle des gepeinigten Sträflings den Broadcast Film Critics Association Award und wurde bei den Screen Actors Guild Awards in der Kategorie „Outstanding Performance by a Male Actor in a Supporting Role“ nominiert. Die OSCARs oder die Golden Globes sind hingegen über die Leistung von Bacon zielstrebig hinweggegangen, was nur als Schande zu bezeichnen ist. Es gibt keine Worte, die beschreiben, wie leidenschaftlich Kevin Bacons Spiel in diesem Film geraten ist. Herausragend und für jeden Fan des Schauspielers ist dieser Streifen ein absolutes Muss.
„Murder in the First“ hat gleich mehrere Pluspunkte. Neben Kevin Bacon nämlich außerdem Gary Oldman. Dieser Schauspieler versteht es wie kein anderer, richtig fiese Rollen zu spielen. Man möchte ihn schlagen, so eindrucksvoll und überzeugend gibt er hier den stellvertretenden Gefängnisdirektor. Christian Slater hingegen ist wieder einmal Christian Slater. Er ist gut, bleibt jedoch hinter den Leistungen seiner Kollegen weit zurück. Bacon und Oldman spielen Slater mühelos an die Wand.
Storytechnisch ist der Film an manchen Stellen zu lang geraten, insgesamt gesehen kommt er aber an einem für den Zuschauer befriedigenden Schluss an und erzählt zu dem eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit.
