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X-Men
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Regie
Bryan Singer
Drehbuch
David Hayter, Tom DeSanto, Bryan Singer
Produzenten
Lauren Shuler-Donner, Ralph Winter
Genre Comic-Verfilmung FSK 12 Filmlänge 95 min Land USA Kinostart 31.08.2000 DVD-Start 22.03.2001 Blu-ray-Start 23.10.2009 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Es gibt sie. Mutanten. Sie leben unter uns. Unerkannt, doch nicht frei. Sie sind Gefangene der Gesellschaft, in der wir leben. Niemand kennt einen anderen, einen weiteren Menschen, der Fähigkeiten besitzt. Alle denken, sie seien allein mit sich und ihren Sorgen.
So ergeht es auch der jungen Marie D’Ancanto, die eines Tages entsetzt feststellen muss, dass jede Berührung einem anderen den sicheren Tod bringt. Sie saugt anderen Menschen bei Hautkontakt buchstäblich die Lebensenergie aus. Keine sonderlich aufbauende Entwicklung im Leben des Teenagers. Sie flieht von zuhause, sucht nach einer Zuflucht, nach jemandem, der sie versteht und ihr hilft. Sie trifft schnell auf den wolfsähnlichen Logan, der als Wolverine besonders blutige Kämpfe bestreitet und komischerweise immer gewinnt. Sie stellt sich ihm als Rogue vor. Eher unfreiwillig bilden sie ein Team und treffen wenig später auf Professor Charles Xavier, der eine Schule für außergewöhnliche Jugendliche leitet. In Wahrheit werden hier Mutanten unterrichtet mich sich und ihrem Leben klarzukommen. Diese Schule ist auch bitternötig, denn der verbitterte und desillusionierte Eric Lensherr alias Magneto plant einen besonders harten Schlag gegen die gesamte „normale“ Menschheit...
Schauspieler
Hugh Jackman, Patrick Stewart, Ian McKellen, Famke Janssen, Anna Paquin, Halle Berry, Ray Park, James Marsden, Rebecca Romijn, Tyler Mane, Bruce Davison, Matthew Sharp, Rhona Shekter, Kenneth McGregor, Shawn Roberts
Filmkritik von Thomas Ays
Bereits im Vorfeld galt die kommende Comicverfilmung „X-Men“ als heißersehnt. Nicht nur, weil der Trailer zum Film äußerst interessant aussah, sondern auch, weil der Cast unglaublich große Namen für ein solch unsicheres Projekt nannte. „Star Trek“-Veteran Patrick Stewart ist hier genauso in einer tragenden Rolle zu sehen, wie Ian McKellen und Halle Berry. Die Schauspieler Hugh Jackman, James Marsden und Famke Janssen wurden spätestens nach „X-Men“ zu Stars des Blockbusterkinos. Hinzu kommt mit Anna Paquin als Rogue eine echte OSCAR-Preisträgerin. Auf der Schauspielerseite war also alles sonnenklar für Regisseur Bryan Singer, der sich in den Jahren zuvor eher für besondere Filme, wie „Der Musterschüler“ und „Die üblichen Verdächtigen“ bei ausgewähltem Publikum empfahl. Nun wechselte der Filmemacher ins Comicverfilmungsgeschäft und schrieb für „X-Men“ auch gleich das Drehbuch mit.
Obwohl Inszenierung, als auch Schauspieler stimmen, wäre aus dem Script viel mehr herauszuholen gewesen, hätte man diesem Projekt von Anfang an mehr zugetraut. Mit lächerlich 95 Minuten ist „X-Men“ auch einfach zu kurz, als dass Singer die Zeit gehabt hätte, alle interessanten Figuren ausreichend zu beleuchten. Dies ist nicht der Fall und so hetzt die Geschichte von einem abgehakten Punkt zum nächsten ohne wirklich rundum zu begeistern.
Unterm Strich ist „X-Men“ lediglich eine solide Comicverfilmung geworden, die sein Potential mit überzeugenden und gut gewählten Schauspielern leider nicht voll ausschöpft und somit auf mehr hoffen lässt.
Wissenswertes
Die Reihe um "X-Men" umfasst folgende Filme:
X-Men
X-Men 2
X-Men: Der letzte Widerstand
2009 kam das erste Spin-Off von "X-Men" in die Kinos:
X-Men Origins: Wolverine
2011 folgte die Vorgeschichte zu "X-Men":
X-Men: Erste Entscheidung
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Kommentare
mark schreibt am 27.06.08, 09:58
Perfekter Science-Fiction-Kracher. Wenn ich wählen könnte, würde ích mich aber doch für Matrix entscheiden. Gute Nacht Filmanhänger.
