Garfield 2

Garfield: A Tail Of Two Kitties

Filmplakat Garfield 2
Regie Tim Hill  Drehbuch Joel Cohen, Alec Sokolow  Produzent John Davis 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 80 min
Land USA  Kinostart 10.08.2006  DVD-Start 04.12.2006  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Eigentlich wollte John seiner Liz endlich einen romantischen Heiratsantrag machen, doch dann platzt das erhoffte Date, weil Liz kurzfristig nach England muss. Kurzerhand beschließt John ihr zu folgen und Garfield und Odie lassen sich da nicht einfach abhängen. In London angekommen, wird Garfield jedoch mit dem adligen Kater Prinz dem 12. verwechselt und landet auf Schloss Carlille. Hier versucht gerade der gierige Neffe der verstorbenen Schlosserin Lord Dargis Prinz das Erbe streitig zu machen. Klar, dass Garfield hier einspringt. Es gibt schließlich die Aussicht auf Lasagne in Hülle und Fülle.

Schauspieler

Garfield 2 Breckin Meyer, Jennifer Love Hewitt, Billy Connolly, Lucy Davis, Ian Abercrombie, Roger Rees, Synchronsprecher (englisches Original):, Bill Murray, Bob Hoskins, Sharon Osbourne, Tim Curry, Joe Pasquale, Jane Leeves, Jane Horrocks, Rhys Ifans, Synchronsprecher:, Oliver Kalkofe

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 2 von 5 Ms Garfield 2 Die Antwort auf die Frage nach der wohl sinnfreisten Fortsetzung eines sinnfreien Films muss „Garfield 2“ lauten. Das Autorengespann des ersten „Garfield“-Films, Joel Cohen und Alec Sokolow, hat es nicht verstanden sich zu steigern, im Gegenteil. Eine laue Story, die so durchsichtig ist, dass man in den ersten 10 Minuten den Schluss minutiös vorhersagen kann und Dialoge, die nur noch in Ansätzen lustig sind, krönen einen uninspirierten Handlungsverlauf. Innovation, neue Ideen oder eine fetzige Umsetzung der Zeichentrickvorlage sucht man hier erneut vergebens. Vom herrlich unterhaltsamen Zynismus des Garfield-Erfinders Jim Davis ist nichts geblieben. Auch der neue Regisseur Tom Hill, der Peter Hewitt ablöste, vermag mit seiner Inszenierung keine Akzente zu setzen. Das einzige was hier noch ein anerkennendes Nicken auslöst, ist die erneut brauchbare Animation des fetten Hauptdarstellers und die gelungenen Tierdressuren. Ansonsten wird man diesen Film eher über sich ergehen lassen als ihn aufmerksam mitzuverfolgen. Denn die Kids haben eventuell an dem einen oder anderen Gag dann doch noch ihre Freude, obwohl bezweifelt werden darf, dass auch sie vollauf zufrieden und gut unterhalten das Kino verlassen werden.