World's Greatest Dad

Filmplakat World's Greatest Dad
Regie Bobcat Goldthwait  Drehbuch Bobcat Goldthwait  Produzenten Howard Gertler, Ted Hamm, Richard Kelly, Sean McKittrick, Tim Perell 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 94 min
Land USA, 2009  DVD-Start 02.12.2010  Blu-ray-Start 02.12.2010  Verleih Ascot Elite

Story

Lance Clayton arbeitet als Lehrer in der Schule, auf die auch sein schwieriger Sohn Kyle geht. Kyle ist in der typischen und doch auch außergewöhnlichen Phase der Pubertät und redet pausenlos von nichts anderem als vom Ficken, Blasen und Lecken. Sein Vater hingegen versucht sich seit Jahren als Schriftsteller - wurde aber immer von diversen Verlagen abgelehnt. Frust herrscht in diesem Haushalt. Frust und Aggression. Eines Abends kommt es jedoch zu einer Wendung in Lances Leben: Sein Sohn hat sich beim Masturbieren ausversehen erhängt. Lance reagiert blitzschnell und will verhindern, dass dieses Detail die Runde macht, zieht ihm die Hose hoch und hängt ihn in den Kleiderschrank. Den Abschiedsbrief, den er im Namen seines Sohnes verfasst, packt er daneben. Doch dann gerät der Brief an die Öffentlichkeit und die Welt um Lance herum verändert sich...

Schauspieler

World's Greatest Dad Robin Williams, Daryl Sabara, Morgan Murphy, Naomi Glick, Dan Spencer, Geoff Pierson, Henry Simmons, Zach Sanchez, Alexie Gilmore, Evan Martin, Ellie Jameson, Michael Thomas Moore, Alles Mist, Jermaine Williams, Lorraine Nicholson

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms World's Greatest Dad Von Bobcat Goldthwait haben besonders in Deutschland sicherlich noch nicht viele gehört und auch mit "World's Greatest Dad" dürfte das nicht anders werden, dafür erhielt der Film entschieden zu wenig PR. Zudem ist die Geschichte, die der Regisseur und Drehbuchautor hier erzählt derart gesellschaftskritisch und bitterböse, dass schon ein besonderes Publikum angesprochen werden muss - und das schafft man nicht mit einem einfallslosen DVD-Cover und ein paar ausgelutschten Werbefloskeln oben drauf. Goldthwaits Geschichte entfaltet sich nach und nach und macht während des Films deutlich, in was für einer heuchlerischen und falschen Welt wir leben. Das derart offensichtlich zu erleben, verursacht Brechreiz und lässt hoffentlich einiges an Selbstkritik entstehen. Nur der vorhersehbare Schluss und die zu lockere Figurenzeichnung stören da den Gesamteindruck. Gerade in Punkto Lance und Kyle hätte man sich noch mehr Innenleben gewünscht.
"World's Greatest Dad" ist eine schwarzhumorige und bitterböse Abrechnung mit unserer heutigen Gesellschaft. Wer das mag, der ist hier richtig.



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