Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Frühling

Bom, yeoreum, gaeul, gyeowool, geurigo, bom

Filmplakat Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Frühling
Regie Kim Ki-duk  Drehbuch Kim Ki-duk  Produzent Lee Seung-jae 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 102 min
Land Südkorea, Deutschland  Kinostart 18.03.2004  DVD-Start 02.11.2004  Verleih Pandora Film

Story

Mit dem Wechsel der Jahreszeiten durchleben der weise Mönch und sein Schüler in einem kleinen Häuschen mitten in einem See die verschiedensten Lebensphasen. Obwohl gerade der alte Mönch viel über das Leben zu wissen scheint, so kann er sich und seinen Schüler aber dennoch nicht vor dem normalen Gang des Lebens und den normalen Gefühlen, die das Leben mit sich bringt, beschützen. Beide müssen sie lernen, dass Leidenschaft, Begierde, Selbstzweifel und Wut Emotionen sind, denen auch sie sich nicht entziehen können.

Schauspieler

Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Frühling Oh Young-soo, Kim Ki-duk, Kim Young-Min, Seo Jae-kyung, Ha Yeo-jin, Kim Jong-ho, Ji Dae-han, CHoi Min, Park Ji-ah, Song Min-young

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 5 von 5 Ms Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Frühling “Frühling, Sommer, Herbst, Winter … Frühling” zeigt eindrucksvoll, dass man eine Geschichte auch ohne viele Worte, sondern nur mit tollen Bildern und herausragenden Schauspielern erzählen kann. Die Landschaftsaufnahmen sind fantastisch und nehmen den Zuschauer mit in eine vollkommen andere Welt, die weit, weit weg liegt von unserem Alltag. Die Geschichte, die Regisseur und Drehbuchautor Kim Ki-duk so bildgewaltig erzählt, ist allerdings viel näher an unserem Leben dran, als man anfänglich noch zu denken glaubt. Unter anderem wird hier eine Liebesgeschichte erzählt, wie sie wahrer nicht sein könnte und die um Längen näher an die Realität heran kommt, als so manche Hollywood-Schnulze. Verschönungen werden ausgespart und den echten Gefühlen - der Begierde und dem Verlust - freien Lauf gelassen. Dadurch, dass Worte hier nur sehr rar verteilt sind, hat der Zuschauer viel Freiraum für eigene Interpretationen und ebenso viel Zeit zum Nachdenken. Interessant ist auch die Darstellung des Buddhismus – wie leben buddhistische Mönche und mit welchen Aufgaben werden sie in ihrem Alltag konfrontiert? Auf diese und noch einige mehr Fragen, liefert dieser Film Antworten.
Kim Ki-duk ist mit “Frühling, Sommer, Herbst, Winter … Frühling” ein kleines Meisterweg gelungen, das nicht umsonst auf vielen Filmfestspielen Aufmerksamkeit fand.



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