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Fighter in the Wind
Baramui Fighter
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Regie
Yang Yun-ho
Drehbuch
Yang Yun-ho
Produzent
Jeon Ho-jin
Genre Action FSK 16 Filmlänge 116 min Land Südkorea, 2004 DVD-Start 25.05.2006 Verleih e-m-s GmbH |
Story
Die 40er Jahre meinen es nicht gut mit dem koreanischen Preisboxer Bea-dal. Erst entgeht er mit knapper Not dem Tod durch den Krieg und seinen Folgen, dann stirbt sein langjähriger Meister durch die Hand des Offiziers Kato. Bea-dal flieht in seiner Verzweiflung die Berge und bildet sich selbst zu einer wahren und todbringenden Kampfmaschine aus, die nur ein Ziel kennt: Kato. Als er endlich soweit ist und zurückkehrt, wartet ein Kampf auf Leben und Tod auf ihn. Wird er gegen seinen Widersacher bestehen können oder steht ihm seine eigene Wut im Weg?
Schauspieler
Jang Dong-kun, Aya Hirayama, Masaya Kato, Jung Tae-woo, Jeong Du-hong
Filmkritik von Thomas Ays
„Fighter in the Wind“. Dieser Titel in Verbindung mit dem Cover der DVD und es ist eigentlich schon alles gesagt. Hier strotzt schon die Silberscheibe vor Testosteron. Nachdem die letzte Szene fällt, ist man als Zuschauer doch wirklich heilfroh, das „Fighter in the Wind“ endlich vorbei ist. Bei so vielen „saumäßig schlauen“ Lebensweisheiten ist man während des Films vor allem damit beschäftigt, das Essen bei sich zu behalten. „Steh auf und kämpf!“ „NEIN! Ich habe mir geschworen nie wieder zu kämpfen“ „Tu es für meinen Sohn!“ Und er kämpft, jawohl! Die Werte, die hier vermittelt werden, sind doch zeitweise recht zweifelhaft. Auch die Darsteller sind bis auf ganz wenige Ausnahmen wenig charismatisch und bewirken, dass man hier so niemandem wirklich folgen möchte.
Doch auf das alles kommt es ja eigentlich gar nicht an. Story: Drauf gepfiffen. Figuren: Wurst. Was zählt sind die Kampfszenen, und selbst die sind wenig spektakulär, als das sie als außergewöhnlich gelten würden, auch wenn das zahlreiche Fans dieses Filmchens anders sehen dürften.
“Fighter in the Wind“ ist eine DVD-Veröffentlichung allererster Güte. Wer Kampffilme liebt, bitte sehr, alle anderen, die solchen Streifen etwas kritisch gegenüberstehen sollten lieber die Finger davon lassen und lieber wieder einmal „Bambi“ gucken.
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Kommentare
maurizio schreibt am 30.03.11, 17:51
Die Kampfszenen in diesem Film sind sehr realistisch und das macht es zu einer der besten Filme die es gibt. Endlich mal ein Film bei dem echte Kämpfer dargestellt werden und keine menschen die 10m hoch springen um jemandem zu kicken!
Jim Panse schreibt am 29.12.09, 16:22
Ach so schlecht wie du den Film darstellst, ist er überhaupt nicht. Ich persönlich finde, dass das ein koreanisches Remake zum Jet Li Film "Fearless" ist. Finde ihn phasenweise sogar besser, sowohl von der Handlung als auch von den Kampfszenen. Und "Werte" aus einem Film vermittelt zu bekommen, finde ich sehr zweifelhaft. Ein Film soll zum denken anregen, um so selbst auf die für sich wichtigen Werte zu kommen. Aber sich aus einem Film eine sozusagen Ideologie saugen zu wollen...naja.... Außerdem werden die asiatischen Moralvorstellungen für uns Europäer immer etwas seltsam wirken... klar sind ja auch völlig andere Kulturen. Das Wort "Ehre" hat ja in Europa bzw dem Rest der Welt außer Asien, ja nun wirklich keine große Bedeutung mehr. Ich finde den Film toll. Die Grundidee des Films... Mensch verliert Ehre, trainiert und kämpft um diese wiederzuerlangen... gabs ja schon zu Hauf, aber hier finde ich sie am gelungensten. Die Hauptperson verkörpert sehr gut die Rolle des armen Koreaners, der in seinem eigenen Land unterdrückt und schikaniert wird. Was den Film so besonders für mich macht, ist dass ich beschloss mein Kampfsportrepertoi mit koreanischen Kampfkünsten zu erweitern und dass ich mich nun mit den Folgen des 2. WK für den Rest der Welt beschäftige. So banal es auch klingt, aber wir Europäer denken dabei ja immer nur an Europa und Hiroshima und Nagasaki. Es wirkt oft so als obs den Rest der Welt nicht gab ^^ Das darf aber nicht so sein. Arr ich schweife wieder ab... langer Rede, kurzer Sinn... Den Film sollte man doch wenigstens ein Mal gesehen haben.
Dude schreibt am 08.05.10, 23:01
Fighter in the Wind ist einer der besten Filme, die ich kenne. Sowohl von der Story, als auch von Schauspielern und Kampfszenen ist alles Top.
Kann dieses Review hier nicht verstehen.
gaijin schreibt am 06.01.10, 17:12
Der Film basiert auf dem Leben von Mas Oyama, Begründer des Kyokushinkai Karate.
Es ist ein sehr harter Stil, Vollkontakt ohne Hand oder Fussschutz, aber sehr effizient. Der Meister war auch im Alter kaum zu schlagen.
Ein wirklich großer Kämpfer, na ja manchmal ein wenig verrückt. Aber sonst kann Mann solche Leistungen auch nicht erbringen.
Legendär sind vor allem seine Kämpfe gegen Stier in den 50er Jahren.
