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36 tödliche Rivalen
36 quai des orfévres
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Regie
Olivier Marchal
Drehbuch
Olivier Marchal, Julien Rappeneau, Frank Mancuso, Dominique Loiseau
Produzenten
Cyril Colbeau-Justin, Jean-Baptiste Dupont, Franck Chorot
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 107 min Land Frankreich, 2004 DVD-Start 29.05.2006 Verleih Universum Film |
Story
Seit Kommissar Léo Vrinks seinem Kollegen Denis Klein die Frau ausgespannt hat, verbindet die beiden Männer eine Hassliebe der besonderen Art. Klein und Vrinks sind zudem Chefs zweier konkurrierender Abteilungen innerhalb der Pariser Polizei. Aktuell arbeiten beiden an einer Überfallserie auf Geldtransporter. Der Druck, den Fall zu lösen steigt durch das wachsende Interesse der Öffentlichkeit und Denis Klein wittert seine Chance durch eine erfolgreiche Festnahme der Räuber endlich den verhassten Kollegen und Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Sein Ziel: der neue Polizeipräsident werden! Geschickt spinnt er ein Netz aus Intrigen und Lügen, in dem sich Vrinks bald mehr und mehr verstrickt. Doch so leicht, wie Klein sich das zunächst vorgestellt hatte, lässt Vrinks sich nicht kaltstellen.
Schauspieler
Daniel Auteuil, Gérard Depardieu, André Dussollier, Roschdy Zem, Valeria Golino, Daniel Duval, Catherine Marchal, Francis Renaud, Guy Lecluyse, Alain Figlarz, Vincent Moscato, Anne Consigny, Solène Biasch
Filmkritik von Melanie Frommholz
Daniel Auteuil gegen Gérard Depardieu – Ein Psychokrieg der besonderen Klasse, in dem alle Waffen erlaubt sind. Beide Hauptdarsteller sind alte Hasen im Filmgeschäft und verstehen es perfekt ihre Rollen auszufüllen und die Facetten ihrer Figur herauszuarbeiten. Sie tragen mit ihrem beeindruckenden Spiel die Handlung auch durch ein paar Längen hin zu einem dramatischen Schluss. „36 tödliche Rivalen“ ist sehenswertes Kino „made in France“, das nicht durch große Ballerszenen überzeugt, sondern durch den differenzierten Blick hinter die Fassade der „guten“ Polizisten fesselt. Gut und Böse verschwimmen im Kampf gegen das Verbrechen zusehends zu einem gefährlichen Terrain, welches Regisseur Olivier Marchal auch optisch gut in Szene gesetzt hat. Kühle Bilder ergänzen eine gut durchdachte Story, die bis zum Schluss die Spannung hält.
„36 tödliche Rivalen“ war beim französischen Filmpreis César in acht Kategorien nominiert, darunter die bester Hauptdarsteller, beste Regie und bestes Drehbuch. Der Film konnte letztlich jedoch keinen César für sich gewinnen. 