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Zum Glück geküsst
Just My Luck
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Regie
Donald Petrie
Drehbuch
I. Marlene King
Produzent
Arnold Rifkin
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 102 min Land USA Kinostart 17.08.2006 DVD-Start 23.03.2007 Verleih Kinowelt |
Story
Ashley scheint das Glück für sich gepachtet zu haben. Sie ist das, was man einen wahren Glückspilz nennt. Verlässt sie die Wohnung bei Regen, kommt die Sonne spätestens dann zum Vorschein, wenn sie den ersten Schritt auf die Straße setzt. Kauft sie sich ein Los, kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass es auf jeden Fall ein Gewinn ist. Auf der anderen Seite steht jedoch Jake, der stets nur „SP“ (scheiß Pech) hat und der den ganzen Tag von einem Missgeschick zum Nächsten läuft. Alles was er anfasst, ist dazu verdammt in einem kompletten Chaos zu enden. Bei einem Maskenball, den Ashley organisiert hat, treffen sich die beiden und küssen sich. Eigentlich harmlos, doch schnell müssen Jake und Ashley feststellen, dass dieser Kuss weitreichende Folgen hat: Von nun an hat Jake Glück und Ashley nur Pech. Gerade Ashley will ihr Glück unbedingt wieder zurück – nur zu blöd, dass sie weder Jakes Namen weiß, noch sonst irgendwelche Anhalspunkte über dessen Aufenthaltsort hat.
Schauspieler
Lindsay Lohan, Chris Pine, Faizon Love, Missi Pyle, Samaire Armstrong, Bree Turner, Makenzie Vega, Chris Carmack, Carlos Ponce, Tovah Feldshuh
Filmkritik von Kathrin Lang
Bei Lindsay Lohan will und will es einfach nicht mehr richtig funktionieren. Es ist ja schon fast als tragisch zu bezeichnen, dass die talentierte Schauspielerin keine Angebote mehr für tolle Filme bekommt. Mit „Freaky Friday“ feierte sie großen Erfolg, doch was kam danach? Zuerst die kaum auszuhaltende Teeniekomödie „Bekenntnisse einer Highschool Diva“ und ein Jahr später der billige Abklatsch eines Kultfilmes - „Herbie Fully Loaded“. Und jetzt, 2006, kehrt sie mit der Komödie „Zum Glück geküsst“, die beim Publikum auch nicht so richtig zünden will, auf unsere Leinwände zurück.
Alles in allem gesehen ist die Story von „Zum Glück geküsst“ eigentlich nur eines: vorhersehbar von der ersten bis zur letzten Minute. Es gibt kaum ein Ereignis, mit dem man als Zuschauer nicht bereits im Vorfeld gerechnet hat. In Punkto „Überraschung“ fliegt der Film schon mal vollends durch. Was den Humor angeht, so wird es hierbei schon etwas besser. Die Witze bewegen sich zwar stets nur an der Oberfläche, schaffen es dabei aber dennoch hin und wieder wirklich lustig zu sein. Bei manchen Szenen könnte man sich als Zuschauer schier wegwerfen vor Lachen, was in den meisten Fällen hauptsächlich an den schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller liegt. Sowohl Lindsay Lohan als auch ihr Kollege Chris Pine schaffen es in ihren Rollen zu überzeugen und bewahren „Zum Glück geküsst“ damit doch noch vor dem gänzlichen Absturz. Letztendlich war diese Komödie aber dennoch eine Enttäuschung. Von Regisseur Donald Petrie, der uns 2000 mit „Miss Undercover“ und 2003 mit „Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen“ zwei wirklich gelungene Filme ablieferte, konnte deutlich mehr erwartet werden.
