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Miss Daisy und ihr Chauffeur
Driving Miss Daisy
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Regie
Bruce Beresford
Drehbuch
Alfred Uhry
Produzenten
Richard D. Zanuck, Lili Fini Zanuck
Genre Tragik-Komödie FSK 6 Filmlänge 99 min Land USA Kinostart 15.03.1990 Verleih Highlight Film |
Story
Die schrullige Miss Daisy ist alles andere als eine gute Autofahrerin. Schon mehrere Wagen hat sie bereits zu Schrott gefahren und irgendwann wird es ihrem Sohn zu bunt. Er beschließt, dass seine Mutter dringend einen Chauffeur braucht – und so wird es dann auch gemacht. In den 50er Jahren bedeutet das fast unweigerlich, dass ein farbiger Mann hermuss. Daisy ist alles andere erfreut, ist sie doch alles andere als Willens, ihren Führerschein abzugeben. Doch schließlich muss sie sich dem Wunsch ihres Sohnes beugen, und ein etwas merkwürdiges Zusammenleben zwischen der jüdischen Witwe und ihrem farbigen Chauffeur beginnt. Im Laufe der Jahre entsteht ganz langsam eine reichlich ungewöhnliche Beziehung zwischen Miss Daisy und ihrem Chauffeur.
Schauspieler
Morgan Freeman, Jessica Tandy, Dan Aykroyd, Patti LuPone, Esther Rolle, Joann Havrilla
Filmkritik von Stefanie Rufle
"Miss Daisy und ihr Chauffeur" war der große Überraschungssieger bei der OSCAR-Verleihung 1990. Nicht weniger als vier OSCARs ergatterte diese Komödie der besonderen Art. Hier wird eine einfache und wenig spektakuläre Geschichte wundervoll und eindringlich dargestellt. Jessica Tandy und Morgan Freeman erweisen sich als ideale Besetzung und es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass ihr Spiel den Film schlussendlich zu dem macht, was er ist. Tandy erhielt verdienterweise einen OSCAR für ihre Darstellung der schrulligen und verschrobenen Miss Daisy, nimmt man ihr diese Rolle doch von der ersten Minute vorbehaltlos ab. Morgan Freeman ist ein hervorragendes Gegenüber und im Laufe des Films bekommt man wirklich das Gefühl, die beiden würden sich schon seit zwanzig Jahren kennen.
Sicherlich mögen Kritiker sagen, diese Komödie komme doch sehr betulich daher und auch die "political correctness" schimmert sehr deutlich hervor. Doch insgesamt ist dieser eher leise Film sehr komplex in seiner Darstellung und strotzt nur so vor leisem Humor, der der Seele gut tut.
Bewertungen
| Stefanie Rufle | ![]() |
Auszeichnungen
Gewonnene Golden Globes
Bester Film – Musical / Comedy, Beste Hauptdarstellerin – Musical / Comedy (Jessica Tandy), Bester Hauptdarsteller – Musical / Comedy (Morgan Freeman)
OSCAR-Nominierungen
Bester Hauptdarsteller (Morgan Freeman), Bester Nebendarsteller (Dan Akroyd), Beste Ausstattung, Beste Kostüme, Bester Schnitt
Gewonnene OSCARs
Bester Film, Beste Hauptdarstellerin (Jessica Tandy), Bestes Drehbuch (Adaption), Beste Maske
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