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O
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Regie
Tim Blake Nelson
Drehbuch
Brad Kaaya
Produzenten
Daniel Fried, Eric Gitter, Anthony Rhulen
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 95 min Land USA Kinostart 24.01.2002 DVD-Start 02.10.2002 Verleih Concorde Film |
Story
Erzählt wird die Geschichte des scheinbar bescheidenen und charmanten Hugo, der den dunkelhäutigen Odin James, der der beliebteste Schüler und obendrein noch Basketball Spieler im NBA Format ist, hasst bis aufs Blut. Offiziell ist er jedoch einer seiner besten Freunde. Doch Hugo will nur eins: Er will „seinen besten Freund“ zu Fall bringen und zwar so, dass er nie wieder aufstehen kann. Doch der Schuldige will er auch nicht sein und so spinnt der charismatische junge Mann fiese Pläne, die ihm zu seinem Ziel bringen sollen...
Schauspieler
Mekhi Phifer, Josh Hartnett, Julia Stiles, Elden Henson, Andrew Keegan, Rain Phoenix, John Heard, Anthony Johnson, Martin Sheen, Chris Freihofer
Filmkritik von Thomas Ays
„O“ kann nur in Sachen Schauspieler punkten. Die Jung-Schauspieler Mekhi Phifer, Josh Hartnett und Julia Stiles spielen ihre Rollen überzeugend und authentisch. Nichts anderes sind wir von ihnen gewohnt. Gerade Julia Stiles ist nach "10 Dinge, die ich an Dir hasse" und "Hamlet" die dritte Verfilmung eines modernen William Shakespeare-Stoffes. Phifer und Hartnett gelten als zwei der heißesten Hollywood-Nachwuchsschauspieler.
Die Inszenierung an sich und die furchtbar langweilige und langatmige Geschichte reißen aber alle Mauern wieder ein, die sich die Schauspieler mühsam erarbeitet haben. Regisseur Tim Blake Nelson und der eher unerfahrene Drehbuchautor Brad Kaaya hätten wohl ein wenig mehr Zeit gebraucht, dieses Drama zu stemmen. Zeit war im Übrigen Mangelware. Während "O" geschnitten wurde, drehte Nelson schon wieder und zwar den Film "O Brother, Where Art Thou?", in dem er neben George Clooney spielte. Es wäre wünschenswert gewesen, hätte sich Nelson auf sein Drama konzentriert und ein Ergebnis geliefert, das über das Prädikat "Belanglos" hinausragt. Schade um die Schauspieler.
Bei den Black Reel Awards erhielt Mekhi Phifer eine Nominierung als bester Schauspieler. Regisseur Tim Blake Nelson wurde auf dem Seattle International Film Festival als bester Regisseur ausgezeichnet.