Edgar Wallace: Das Geheimnis der gelben Narzissen

Edgar Wallace: Das Geheimnis der gelben Narzissen

Filmplakat Edgar Wallace: Das Geheimnis der gelben Narzissen
Regie Akos von Ratony  Drehbuch Basil Dawson  Produzenten Horst Wendlandt, Steven Pallos, Don Taylor 
Genre Krimi  FSK 16  Filmlänge 90 min
Land Deutschland, Großbritannien, 1961  Kinostart 21.07.1961  DVD-Start 22.11.2004  Verleih Universum Film

Story

Inspektor Jack Tarling hat mit seinem neusten Fall wieder jede Menge zu tun. In London treibt nämlich ein Mörder sein Unwesen, der vorwiegend junge Mädchen tötet. Drei junge Frauen hat er schon auf dem Gewissen und an jedem Tatort fand die Polizei einen Strauß gelbe Narzissen. Bald schon hat Scotland Yard eine wage Spur, die mit dem Drogenhandel in Verbindung gebracht werden kann. Doch wer steckt in Wirklichkeit hinter den brutalen Morden?

Schauspieler

Edgar Wallace: Das Geheimnis der gelben Narzissen Joachim Fuchsberger, Sabine Sesselmann, Klaus Kinski, Ingrid van Bergen, Albert Lieven, Christopher Lee

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Edgar Wallace: Das Geheimnis der gelben Narzissen „Das Geheimnis der gelben Narzissen“ hätte ursprünglich nach „Der grüne Bogenschütze“ der sechse Edgar-Wallace-Film werden sollen. Doch Drehbuchprobleme und Übersetzungen hinderten die Verfilmung daran, derart schnell produziert werden zu können. Von der Verfilmung des gleichnamigen Romans des britischen Schriftstellers mit dem Originaltitel „The Daffodil Mystery“ entstand gleichzeitig eine englischsprachige Version, die den gleichen Titel trägt, wie die Romanvorlage. Gedreht wurde mit britischen Schauspielern in den Hauptrollen. Die Regie sowohl bei der britischen, als auch der deutschen Fassung führte Akos von Rathony.
„Das Geheimnis der gelben Narzissen“ wirkt seltsam lang und unausgereift. Obwohl man nicht ahnt, wer hinter dem Ganzen steckt, ist die Auflösung der Geschichte zu unspektakulär. Hervorzuheben ist jedoch Christopher Lee, der hier in nahezu perfektem Deutsch seine Rolle grandios ausfüllt. Auch großartig ist wie immer Klaus Kinski, dieses Mal als Speichellecker des fiesen Chefs zu sehen. Er verkörpert seine Rolle sensationell widerlich. Zu lachen hat man in diesem Teil der erfolgreichen Kinoreihe jedoch nichts, was vielleicht daran liegt, dass Komödiant Eddi Arent zum ersten und einzigen Mal nicht an Bord gewesen ist. Auch an Spannung fehlt diesem Edgar Wallace-Streifen bisweilen. Die Atmosphäre hingegen stimmt wieder. Somit ist unterm Strich ein eher durchschnittlicher Film entstanden.

Wissenswertes

Edgar Wallace: Das Geheimnis der gelben Narzissen Die Edgar Wallace-Filme sind in verschiedenen Boxen auf DVD erschienen und sind, wie folgt, unterteilt:

Edgar Wallace Edition 01:
Der Frosch mit der Maske
Der rote Kreis
Die Bande des Schreckens
Der grüne Bogenschütze

Edgar Wallace Edition 02:
Die toten Augen von London
Das Geheimnis der gelben Narzissen
Der Fälscher von London
Die seltsame Gräfin

Edgar Wallace Edition 03:
Das Rätsel der roten Orchidee
Die Tür mit den 7 Schlössern
Das Gasthaus an der Themse
Der Zinker

Edgar Wallace Edition 04:
Der schwarze Abt
Das indische Tuch
Zimmer 13
Der Hexer

Edgar Wallace Edition 05:
Die Gruft mit dem Rätselschloß
Das Verrätertor
Wartezimmer zum Jenseits
Neues vom Hexer

Edgar Wallace Edition 06:
Der unheimliche Mönch
Der Bucklige von Soho
Das Geheimnis der weißen Nonne
Die blaue Hand

Edgar Wallace Edition 07:
Der Mönch mit der Peitsche
Der Hund von Blackwood Castle
Im Banne des Unheimlichen
Der Gorilla von Soho

Edgar Wallace Edition 08:
Der Mann mit dem Glasauge
Das Gesicht im Dunkeln
Die Tote aus der Themse
Das Geheimnis der grünen Stecknadel
Das Rätsel des silbernen Halbmonds

Edgar Wallace Edition 09: (TV-Serie)
• Die Katze von Kensington
• Karussell des Todes
• Der Blinde
• Das Schloss des Grauens

Edgar Wallace Edition 10: (TV-Serie)
• Das Haus der toten Augen
• Die unheimlichen Briefe
• Die vier Gerechten
• Whiteface

Folgende Filme sind außerhalb der DVD-Boxen erschienen:
Der Rächer
Das Rätsel des silbernen Dreiecks




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