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Das Mädchen aus dem Wasser
Lady in the Water
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Regie
M. Night Shyamalan
Drehbuch
M. Night Shyamalan
Produzenten
M. Night Shyamalan, Sam Mercer
Genre Mystery FSK 12 Filmlänge 109 min Land USA Kinostart 31.08.2006 DVD-Start 19.01.2007 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Als Hausmeister und „Mädchen für alles“ in einer etwas heruntergekommenen Wohnanlage fristet Cleveland ein eher tristes Leben. Tag ein Tag aus betreut er die Mieter und ihre Problemchen, kümmert sich um den Pool, räumt auf. Schon seit längerer Zeit ärgert er sich über einen mysteriösen Schwimmer, der verbotenerweise nachts den Pool benutzt, jedoch jedes Mal wenn Cleveland nachsieht unerkannt verschwindet. Eines Abends meint er den Störenfried auf frischer Tat zu ertappen, fischt jedoch ein verstörtes Mädchen namens Story aus dem Wasser. Sie ist eine Narf, ein Wasserwesen, welches mit einer bestimmten Mission in die Welt der Menschen kam. Nur wenn Story diese erfüllt, kann sie heimkehren. Schon bald sind Cleveland und die Mieter der Wohnanlage damit beschäftigt, Story bei der Erfüllung ihrer Aufgabe zu unterstützen. Die Zeit drängt, denn nicht nur die Narf ist in unsere Welt gewechselt. In den Schatten um den Pool lauern finstere Wesen, die Storys Rückkehr in die Wasserwelt um jeden Preis verhindern wollen.
Schauspieler
Paul Giamatti, Bryce Dallas Howard, Jeffrey Wright, Bob Balaban, Sarita Choudhury, Cindy Cheung, M. Night Shyamalan, Freddy Rodriguez, Bill Irwin, Mary Beth Hurt, Jared Harris, Noah Gray-Cabey, Joseph D. Reitman
Filmkritik von Melanie Frommholz
Mit „Das Mädchen aus dem Wasser“ bringt Regisseur, Drehbuchautor und Mitproduzent M. Night Shyamalan uns eine mystische und auch poetische Gute-Nacht-Geschichte für Erwachsene in die Kinos. Ach ja, als Schauspieler hat das Allround-Talent an diesem Streifen auch noch mitgewirkt. Ganz ohne die sonst für den Filmemacher schon fast typische „unverhoffte Wendung“ am Ende schafft M. Night Shyamalan es, sein Publikum mit seinem Märchen zu bezaubern. Nur vordergründig wird hier eine Fantasygeschichte erzählt. Unter der Oberfläche geht es um viel mehr. Wie finde ich meine Bestimmung im Leben, was ist mein Schicksal. Shyamalan verknüpft diese elementaren Fragen geschickt mit einer Prise Humor, die das ganze auflockert und nicht allzu philosophisch werden lässt. Für den Nervenkitzel sorgen kleine feine Schockmomente in Form von ….. nein das wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Paul Giamatti als Hauptfigur Cleveland war eine sehr gute Wahl. Er überzeugt als stotternder Hausmeister auf ganzer Linie. Als wohl schönste Wassernixe wird Bryce Dallas Howard in die Kinogeschichte eingehen, obwohl sie schauspielerisch nicht wirklich gefordert war. Trotz einiger Spannungsabfälle ist „Das Mädchen aus dem Wasser“ eine sehenswerte Geschichte, auf die man sich jedoch einlassen muss. Wer knallendes Actionkino erwartet ist hier falsch.

