Imaginary Heroes

Filmplakat Imaginary Heroes
Regie Dan Harris  Drehbuch Dan Harris  Produzenten Illana Diamant, Art Linson, Frank Hübner, Gina Resnick, Denise Shaw 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 111 min
Land USA  Kinostart 10.11.2005  Verleih Sony Pictures

Story

Nach außen ist die Familie Travis eine glückliche, intakte Einheit. Doch der überraschende Selbstmord von Lieblingssohn Matt zerstört diese Fassade mit einem Schlag. Vater Ben ergeht sich ganz im Totenkult um den Erfolgssportler. Mutter Sandy entdeckt ihre Vorliebe für Joints neu. Tochter Penny kommt nur noch zu den Pflichtanlässen vom College nach Hause und der jüngste Sohn Tim weiß weniger den je, wo sein Platz in der Welt ist. Bei dem Versuch mit dem Verlust fertig zu werden, arbeitet die Familie unbewusst auf den ganz großen Crash hin. Zumal sich die lang aufgestauten Familienprobleme nun nicht mehr unter den Teppich kehren lassen.

Schauspieler

Imaginary Heroes Sigourney Weaver, Emile Hirsch, Jeff Daniels, Michelle Williams, Kip Pardue, Deirdre O'Connell, Ryan Donowho, Suzanne Santo, Jay Paulson, Luke Robertson

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 5 von 5 Ms Imaginary Heroes Was Regisseur und Drehbuchautor Dan Harris mit „Imaginary Heroes“ abliefert ist emotional wirklich starker Tobak, der jedoch gekonnt durch Humor an den richtigen Stellen abgefedert wird. Getragen wird das Drama von einem überzeugend agierenden Schauspielerensemble. Besonders Sigourney Weaver glänzt als Mutter Sandy sowohl in den traurigen wie in den komischen Momenten. Trauerarbeit nach einem Todesfall ist sicherlich kein Thema für die 15:00 Uhr-Samstag-Nachmittag-Unterhaltung, schon gar nicht die Trauerarbeit nach dem Selbstmord eines Familienmitgliedes. Hier besteht leicht die Gefahr in gängige Klischees abzurutschen, das Ganze sozusagen mit viel Pathos gegen die Wand zu fahren. Dan Harris umschifft diese Klippe sicher und zeigt die Familienmitglieder ohne moralische Wertung bei ihrem ganz individuellen Weg zurück ins Leben und zurück zueinander. „Imaginary Heroes“ – eine berührende Geschichte aus der Independent-Ecke, die eure volle Aufmerksamkeit verdient.



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