Emmas Glück

Filmplakat Emmas Glück
Regie Sven Taddicken  Drehbuch Claudia Schreiber, Ruth Toma  Produzenten Ralph Schwingel, Stefan Schubert, Hejo Emons 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 103 min
Land Deutschland  Kinostart 17.08.2006  DVD-Start 23.11.2007  Verleih Pandora Film

Story

Der Autoverkäufer Max erhält eine besonders schlimme Nachricht: Bauchspeichelkrebs - im Endstadium. Was tun? Verzweifeln oder kämpfen? Keins von beiden: Max entscheidet sich fürs Weglaufen. Mit dem Schwarzgeld der Firma in der Tasche endet der Fluchtversuch jedoch schnell in einem Autounfall direkt auf dem Hof der allein stehenden Schweinezüchterin Emma. Doch so ganz umsonst scheint das alles nicht gewesen zu sein. Schicksal? Ungewiss, dennoch führte der Unfall Max in eine neue Welt zu führen...

Schauspieler

Emmas Glück Jördis Triebel, Jürgen Vogel, Martin Feifel, Hinnerk Schönemann, Karin Neuhäuser, Nina Petri, Arved Birnbaum

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Emmas Glück Getragen wird die bewegende Geschichte von einem tollen Jürgen Vogel und einer überzeugenden Jördis Triebel. Beide spielen ihre Rollen höchst glaubhaft und können so zumindest zeitweise über die arg vorhersehbar geratene Handlung hinwegtäuschen. Vorhersehbar auch deshalb, weil der Trailer zum Film schlicht eine echte Frechheit war. Warum wird noch mal gleich ein Trailer zum Film produziert? Genau: Um Lust auf den Film zu machen. Wenn man aber in der Vorschau schon das Ende zeigt, ist es ziemlich sinnlos, den Film überhaupt noch starten zu lassen. Man darf sich dann aber auch nicht wundern, dass der Streifen nicht die Zuschauerzahlen und Kritiken einfährt, die er eigentlich verdient hätte.
Nichtsdestotrotz lohnt sich „Emmas Glück“ auf alle Fälle. Für Fans des Genres auf jeden Fall ein echter Hingucker – trotz aller Vorhersehbarkeit und Ärger über die PR des Films.

Wissenswertes

Emmas Glück Jürgen Vogel wurde 2007 für seine Performance als Bester Hauptdarsteller mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Seine Kollegin Jördis Triebel erhielt für ihre Darstellung 2006 einen Undine Award in der Kategorie Beste jugendliche Charakterdarstellerin und den Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Darstellerin beim Filmfest München. Der Film war außerdem beim Deutschen Filmpreis 2007 nominiert und wurde mit dem Gilde-Filmpreis geehrt.



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