Edgar Wallace: Das indische Tuch

Filmplakat Edgar Wallace: Das indische Tuch
Regie Alfred Vohrer  Drehbuch Georg Hurdalek, Harald G. Petersson  Produzent Horst Wendlandt 
Genre Krimi  FSK 16  Filmlänge 90 min
Land Deutschland, 1963  Kinostart 13.09.1963  DVD-Start 22.11.2004  Verleih Universum Film

Story

Lord Lebanon ist einem unnatürlichen Tod zum Opfer gefallen. Er wurde erwürgt, mit einem indischen Tuch. Bei der Testamentseröffnung sitzt nun die ganze bucklige Verwandtschaft am Tisch und lauscht dem Geschriebenen. Doch im "vorletzten Willen" heißt es, dass die zerstrittene Verwandtschaft ganze sechs Tage zusammen im Schloss verbringen muss, bevor der wirklich letzte Wille verlesen werden kann. Sollte jemand vorzeitig das Schloss verlassen, verfällt sein Anspruch unwiderruflich und wird unter den Verbleibenden aufgeteilt. Als sich die Angehörigen mit der Situation abgefunden haben, unterbricht ein Unwetter die Strom- und Telefonleitung und schneidet das gesamte Anwesen von der Außenwelt ab. Jetzt heißt es aushaaren. In den folgenden Tagen fällt komischerweise einer nach dem anderen dem indischen Tuch zum Opfer. Wer ist hier der Mörder?

Schauspieler

Edgar Wallace: Das indische Tuch Heinz Drache, Corny Collins, Klaus Kinski, Siegfried Schürenberg, Eddi Arent, Elisabeth Flickenschildt, Hans Clarin, Gisela Uhlen

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms Edgar Wallace: Das indische Tuch „Das indische Tuch“ ist die 16. Verfilmung eines Edgar Wallace-Films und wurde ausschließlich aus Kostengründen im Studio gedreht, was jedoch vor allem wegen der Geschichte nicht zu bemängeln ist. Im Vorfeld waren zum Teil andere Darsteller vorgesehen: Alexandra Stewart anstatt von Corny Collins, Ernst Schröder statt Hans Nielsen, Christiane Nielsen statt Gisela Uhlen und Friedrich Joloff anstatt von Richard Häussler. Neben Collins, die hier ihren einzigen Auftritt in einem Edgar-Wallace-Film abolvierte, spielten erstmals Hans Clarin und Wilhelm Vorwerg in einem Film der Reihe. Elisabeth Flickenschildt und Ady Berber nahmen nach jeweils drei Filmen, Hans Nielsen nach nur zwei Filmen Abschied von der Edgar Wallace-Reihe.
„Das indische Tuch“ ist eine Edgar Wallace-Verfilmung von toller Atmosphäre. Hier ahnt man erneut überhaupt nicht, wer der Mörder sein könnte. Wieder toll besetzt, mit Heinz Drache und Eddi Arent, bietet dieser Teil der Reihe genial gute Unterhaltung an einem verregneten und düsteren Samstagabend.

Wissenswertes

Edgar Wallace: Das indische Tuch Die Edgar Wallace-Filme sind in verschiedenen Boxen auf DVD erschienen und sind, wie folgt, unterteilt:

Edgar Wallace Edition 01:
Der Frosch mit der Maske
Der rote Kreis
Die Bande des Schreckens
Der grüne Bogenschütze

Edgar Wallace Edition 02:
Die toten Augen von London
Das Geheimnis der gelben Narzissen
Der Fälscher von London
Die seltsame Gräfin

Edgar Wallace Edition 03:
Das Rätsel der roten Orchidee
Die Tür mit den 7 Schlössern
Das Gasthaus an der Themse
Der Zinker

Edgar Wallace Edition 04:
Der schwarze Abt
Das indische Tuch
Zimmer 13
Der Hexer

Edgar Wallace Edition 05:
Die Gruft mit dem Rätselschloß
Das Verrätertor
Wartezimmer zum Jenseits
Neues vom Hexer

Edgar Wallace Edition 06:
Der unheimliche Mönch
Der Bucklige von Soho
Das Geheimnis der weißen Nonne
Die blaue Hand

Edgar Wallace Edition 07:
Der Mönch mit der Peitsche
Der Hund von Blackwood Castle
Im Banne des Unheimlichen
Der Gorilla von Soho

Edgar Wallace Edition 08:
Der Mann mit dem Glasauge
Das Gesicht im Dunkeln
Die Tote aus der Themse
Das Geheimnis der grünen Stecknadel
Das Rätsel des silbernen Halbmonds

Edgar Wallace Edition 09: (TV-Serie)
• Die Katze von Kensington
• Karussell des Todes
• Der Blinde
• Das Schloss des Grauens

Edgar Wallace Edition 10: (TV-Serie)
• Das Haus der toten Augen
• Die unheimlichen Briefe
• Die vier Gerechten
• Whiteface

Folgende Filme sind außerhalb der DVD-Boxen erschienen:
Der Rächer
Das Rätsel des silbernen Dreiecks



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