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Original Sin
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Regie
Michael Cristofer
Drehbuch
Michael Cristofer
Produzenten
Denise Di Novi, Kate Guinzburg, Carol Lees
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 116 min Land USA Kinostart 12.07.2001 DVD-Start 22.07.2002 Blu-ray-Start 18.03.2010 Verleih Constantin Film |
Story
Kuba, um die Jahrhundertwende: Der reiche Plantagenbesitzer Luis Vargas erwartet seine zukünftige Frau aus den Vereinigten Staaten, die er nur aus Briefen kennt. Als er dann vor Julia Russel steht, ist er verblüfft. Sie ist viel schöner als die Frau auf dem Foto. Blind vor Liebe heiratet er sie von einem auf den anderen Tag. Eines Tages steht der Privatdetektiv Walter Downs vor der Tür. Er sucht die wahre Julia. Die Falsche ist jedoch schon über alle Berge, mitsamt dem Geld von Luis. Er macht sich auf, sie zu finden und stößt auf ein Netz aus Schwindel, Betrug und Mord, das schlussendlich auch ihn in tödliche Gefahr bringt. War alles nur Lug und Betrug? Alles nur schöner Schein? Oder hat die falsche Julia vielleicht doch etwas empfunden?
Schauspieler
Antonio Banderas, Angelina Jolie, Thomas Jane, Jack Thompson, Gregory Itzin, Allison Mackie, Joan Pringle, Cordelia Richards, James Haven, Pedro Armendáriz Jr., Mario Iván Martínez, Harry Porter, Fernando Torre Laphame, Shaula Vega, Lisa Owen
Filmkritik von Thomas Ays
Eigentlich hätte Michelle Pfeiffer die Hauptrolle in diesem Historiendrama spielen sollen. Wäre vielleicht die klügere Option gewesen, schließlich knistert es zwischen Angeline Jolie und Latin-Lover Antonio Banderas überhaupt nicht. Im Gegenteil. Beide sind nur schön und haben darüber hinaus vielleicht vergessen, sich etwas zurückzunehmen. Regisseur Michael Cristofer (TV-Film "Gia - Der Preis der Schönheit", ebenfalls mit Angelina Jolie) hätte das jedoch auch auffallen und gegebenenfalls hätte er auch etwas dagegen unternehmen müssen. Leider ist dies nicht geschehen.
Das fehlende Knistern zwischen Jolie und Banderas ist jedoch nicht der einzige Schwachpunkt dieses Dramas. „Original Sin“ kann lediglich durch eine überzeugende Atmosphäre punkten. Die Geschichte ist zum Gähnen langweilig, die Figuren uninteressant und deren Handlungen streckenweise überhaupt nicht nachvollziehbar. Somit kann man in diesem Fall von einer belanglosen Produktion sprechen, die lediglich versucht durch ihre sonst ausdrucksstarken Schauspieler zu glänzen.
Auch das muss es geben: Bei den Razzie Awards durfte sich Angelina Jolie über eine Nominierung als schlechteste Schauspielerin "freuen". Gleichzeitig wurde sie für "Lara Croft - Tomb Raider" nominiert.
