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Romasanta - Im Schatten des Werwolfs
Romasanta
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Regie
Paco Plaza
Drehbuch
Elena Serra, Alberto Marini
Produzent
Julio Fernandez
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 86 min Land Spanien, Großbritannien, 2004 DVD-Start 20.07.2006 Verleih Universal Pictures |
Story
1851: Manuel Blanco Romasanta ist ein wahrer Verführer. Durch Intelligenz und Charme schafft er es, Frauen zu betören. Doch niemand ahnt, dass hinter dieser Fassade ein Frauenmörder steckt, der, Gerüchten zufolge, sogar der sagenumwobene Wolfsmann sein soll. Mit seiner Masche kommt er immer wieder durch und schafft es zudem, unerkannt zu bleiben. Die Behörden tappen bei den Mordfällen im Dunkeln und es scheint, als ob niemand Romasanta aufhalten könnte. Sein Taktik scheint zu gut, zu undurchschaubar und zu raffiniert zu sein...
Schauspieler
Julian Sands, Elsa Pataky, John Sharian, Gary Piquer, David Gant, Maru Valdivielso, Luna McGill
Filmkritik von Thomas Ays
Vorsicht! Hier fällt man leicht auf das einfach nur genial gestaltete DVD-Cover herein, was verhängnisvolle Folgen haben könnte. Die PR-Taktik hat in diesem Fall wieder wunderbar funktioniert. Ansprechendes Cover, das Lust auf einen tollen Film machen soll: Das hat 1a geklappt! Dummerweise kann „Romasanta - Im Schatten des Werwolfs“ wenige seiner Versprechen halten. Dabei wurde die Geschichte durch wahre Ereignisse inspiriert. Manuel Blanco Romasanta gab es nämlich wirklich. Er wurde verhaftet, des vielfachen Mordes angeklagt und von Königin Isabella II schließlich freigesprochen, weil er behauptet hat, er sei von einem Wolf besessen, der ihn gezwungen habe, diese Frauen zu ermorden. Pikante Details machen aber noch keinen guten Film.
Wenn dieser Thriller einmal groß wird, könnte er theoretisch ein guter Film werden. Aber nur dann. Hätte die Geschichte nicht auf Authentizität wert gelegt, und wäre sie flüssiger erzählt worden, hätte durchaus was daraus werden können. So reihen sich langatmige Bilder ohne Geschichte aneinander, die mit nicht sonderlich überzeugenden Darstellern gespickt ist. Hinzu kommt, dass der Film an manchen Stellen einfach nur widerlich wurde.
Fazit: „Romasanta - Im Schatten des Werwolfs“ ist ein leider nur belangloses Exemplar eines spanischen Films geworden. Schade!
Wissenswertes
Bei den Barcelona Film Awards erhielt "Romasanta - Im Schatten des Werwolfs" zwei Nominierungen (bester Schnitt, beste Regie), bei den ebenfalls spanischen Goya Awards wurde die Kamera und die Effekte für einen Award vorgeschlagen.
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Kommentare
miri schreibt am 30.07.07, 15:03
Ich fand den Film aufgrund seiner flüssig erzählten Geschichte und seinen pittoresken Bildern sehr gelungen.
