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Die Prinzessin von Montpensier
La princesse de Montpensier
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Regie
Bertrand Tavenier
Drehbuch
Bertrand Tavenier, Jean Cosmos, François-Olivier Rousseau
Produzenten
Frédéric Bourboulon, Laurent Brochand, Eric Heumann
Genre Historien-Drama FSK 12 Filmlänge 139 min Land Frankreich, Deutschland Kinostart 27.10.2011 DVD-Start 21.06.2012 Blu-ray-Start 21.06.2012 Verleih STUDIOCANAL |
Story
Frankreich zur Zeit der Hugenottenkriege 1567. Der Kampf zwischen Katholiken und Protestanten um den rechten Glauben spaltet das Land. Die schöne und reiche Adelige Marie de Mézières liebt in dieser gefährlichen Zeit den tapferen und furchtlosen Henri de Guise, doch ihr Vater hat andere Pläne. Er verheiratet Marie gewinnbringend mit dem Prinz von Montpensier. Als eines Tages auf dessen Schloss der zukünftige König, der Graf d’Anjou, Halt macht, erliegt auch er den Reizen der schönen Prinzessin. Doch ihr Herz schlägt noch immer für Henri, der in dessen Gefolge reitet. Der ehemalige Hauslehrer Montpensier, der Deserteur Comte de Chabannes, wird Maries Vertrauter, doch auch er ist längst in Liebe zu der faszinierenden Frau entbrannt. Die steht nun im Zentrum der rivalisierenden Männer, und nicht nur ihr persönliches Glück sondern auch politische Macht und Einfluss stehen bald für alle auf dem Spiel…
Schauspieler
Mélanie Thierry, Gaspard Ulliel, Lambert Wilson, Raphaël Personnaz, Grégoire Leprince-Ringuet, Anatole de Bodinat, Eric Rulliat, Samuel Theis, Philippe Magnan, Michel Vuillermoz, Judith Chemla, César Domboy
Filmkritik von Melanie Frommholz
Der französische Filmemacher Bertrand Tavernier ist mit seinen Filmen ein Dauergast beim französischen Filmpreis César und beim renommierten Filmfestival von Cannes. Wohl deshalb sagten die Filmstars unseres Nachbarlandes Mélanie Thierry, Lambert Wilson und Gaspard Ulliel zu, als es um die Besetzung des historischen Liebesdramas „Die Prinzessin von Montpensier“ ging. Sie tragen mit ihren durchweg überzeugenden Leistungen auch entscheidend dazu bei, dass aus dem Stoff ein solider Film über die tragische Geschichte einer heißbegehrten Frau wurde. Mehr jedoch auch nicht. Leidenschaftliche Liebe, Intrigen, gesellschaftliche Zwänge und Glaubenskriege: „Die Prinzessin von Montpensier“ hat reichlich Potential für emotional aufwühlende zwei Stunden. Doch Tavernier versteht sie letztlich nicht kurzweilig genug zu füllen. Die Kurzgeschichte von Madame de La Fayette, die dem Drehbuch zu Grunde liegt, bot nicht genügen Handlung und so streckte der Filmemacher mit seinen zwei Co-Autoren, das was da war. Das Ergebnis sind immer wieder Längen, die dem Film die Intensität und auch das Zwingende nehmen. Was eine große dramatische Liebesgeschichte hätte werden können, bleibt so nur ein netter, opulent ausgestatteter, Herz-Schmerz-Kostümfilm.
Das Drehbuch basiert auf einer Kurzgeschichte von Madame de La Fayette.

