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Candy
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Regie
Neil Armfield
Drehbuch
Luke Davies
Produzenten
Margaret Fink, Emile Sherman
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 109 min Land Australien Kinostart 21.09.2006 DVD-Start 12.04.2007 Blu-ray-Start 01.12.2011 Verleih Concorde Film |
Story
Die junge Künstlerin Candy ist rettungslos in den Poeten Dan verliebt. Durch ihn gerät sie an Heroin. Die Droge macht die Liebe der beiden zunächst noch leidenschaftlicher, beide scheinen gemeinsam im kreativen Paradies angekommen zu sein. Doch bald setzt der Drogenalltag ein. Dem Paar geht das Geld aus und Candy prostituiert sich schließlich mit dem Einverständnis von Dan, um den nächsten Schuss zu finanzieren. Zuverlässiger Heroinlieferant ist der ebenfalls süchtige Professor Casper, der zum Mentor des Paares wird. Candys Eltern können nur hilflos mit ansehen, wie ihre Tochter immer weiter abrutscht. Fast ganz unten angekommen, könnte Candys Schwangerschaft neue Hoffnung auf eine drogenfreie Zukunft bedeuten. Doch der Weg aus der Sucht ist lang und steinig.
Schauspieler
Heath Ledger, Abbie Cornish, Geoffrey Rush, Tony Martin, Noni Hazelhurst
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Wenn du aufhören kannst, willst du nicht. Wenn du aufhören willst, kannst du nicht.“ Wie wahr dieser Ausspruch von Casper alias Geoffrey Rush ist, weiß der Zuschauer spätestens nach der 108minütigen emotionalen Achterbahnfahrt auf die „Candy“ ihn mitgenommen hat. Regisseur Neil Armfield ist mit seiner Umsetzung des gleichnamigen Romans von Luke Davies ein tief berührender Film gelungen. Er zeigt seine beiden Hauptdarsteller nicht in einer dreckigen Milieustudie sondern begleitet in erster Linie die leidenschaftlich zerstörerische Liebesgeschichte des Paares durch Himmel, Erde und Hölle. Immer mit dabei: „Freund“ Heroin. Abbie Cornish, die zuletzt bei uns in „Somersault – Wie ein Parfüm in der Luft“ zu sehen war, überzeugt in ihrer Darstellung der jungen Malerin Candy durch echtes und intensives Spiel. Nicht minder überzeugend gibt Heath Ledger den etwas naiv-optimistischen Dan, der aus eigenem Antrieb der Drogensucht einfach nicht entkommen kann. Er beweist damit eindrucksvoll dass seine Leistung in dem OSCARgekrönten Streifen „Brokeback Mountain“ keine Eintagsfliege war. „Candy“ arbeitet die alles zerstörende Wirkung von Drogen auf eine Weise heraus, die einen nicht kalt lassen kann und die dabei ganz ohne moralische Daumenschrauben auskommt. Nicht zuletzt darum verdient dieser Film volle Aufmerksamkeit.
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Kommentare
lennart schreibt am 30.07.07, 19:12
Ein film mit gut besetzten rollen und viel Sex
hanna schreibt am 25.02.09, 22:13
das ende könnte schöner sein, denn es ist meiner meinung nach zu trarig und kein happy end :( .. ich hätte gerne ein gemeinsames ende für die beden gesehen
Ralf schreibt am 24.02.07, 19:44
Ein sehr bewegender Film mit tollen schauspielerischen Leistungen und einem traurigen Ende einer gefühlvollen Liebesgeschichte.Absolut zu empfehlen.
Chanel schreibt am 19.10.09, 19:30
Ich fand den Film sehr schön, aber Hanna du hast jetzt allen das Ende verraten =P
