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Party Monster
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Regie
Fenton Bailey, Randy Barbato
Drehbuch
Fenton Bailey, Randy Barbato
Produzenten
Fenton Bailey, Randy Barbato, Jon Marcus, Bradford Simpson, Christine Vachon
Genre Biopic FSK 16 Filmlänge 95 min Land USA, 2003 DVD-Start 10.03.2005 Verleih Ascot Elite |
Story
James St. James ist ein Außenseiter. Mit viel und außergewöhnlichem Make-up macht er auf nahezu jeder Party Ende der 80er Jahre von sich reden. Sein Motto: Keine Publicity ist schlechte Publicity. Doch sein zweifellos unnachahmliches Talent für Stil und Glamour scheint sich nicht so recht durchzusetzen. Erst als er den noch jungfräulichen Michael Alig kennenlernt und sich mit ihm anfreundet, ändert sich sein Dasein. Er bringt dem blonden Milchbubi alles bei, bis der ihn übertrumpft und legendäre Partys schmeißt, die die New Yorker Clubszene mächtig aufmischen.
Als Alig 1996 seinen Dealer tötet, schreibt James St. James kurzerhand einen Roman über das Leben seines "besten Freundes" mit dem Titel "Disco Bloodbath". Dies ist ihre Geschichte...
Schauspieler
Seth Green, Macaulay Culkin, Diana Scarwid, Chloë Sevigny, Marilyn Manson, Dylan McDermott, Mia Kirshner, Wilmer Valderrama, Daniel Franzese, Natasha Lyonne, Elliot Kriss, Wilson Cruz, Janis Dardaris, Dillon Woolley, Manny Perez
Filmkritik von Thomas Ays
Macaulay Culkin wird in unseren Köpfen wohl ewig Kevin allein zu Haus sein. Durch diese prägnante Rolle hat er seinem Image einen Stempel aufgedrückt, den er zu gern wieder los wäre. Doch so einfach ist das nicht. Nach neun Jahren, ohne dass er jegliche Filmangebote annahm, kehrte er mit dem bizarren und extravaganten „Party Monster“ in unsere Videotheken zurück und hinterlässt ein Bild der Zerstörung. Es ist, als schließe Culkin seinen Kevin in einen Sarg und schaufele selbst die Erde in das ausgehobene Grab hinein. Es ist nur als unglaublich zu bezeichnen, wie echt und schrill seine Performance ausgefallen ist. An seiner Seite ist ein schlicht phänomenaler Seth Green zu sehen, dem man eine solche Rolle nicht einmal im Ansatz zugetraut hätte. Beide sprachen während ihrer Rollenvorbereitung mit ihren Rollen-Vorbildern, dem Romanautor James St. James und dem Gefängnisinsassen Michael Alig.
Die Regisseure, Drehbuchautoren und Produzenten Fenton Bailey und Randy Barbato inszenierten dieses etwas andere Biopic vollkommen einzigartig und fesselnd, so dass man seine Augen nicht abwenden kann. Die vielen unterschiedlichen Kostüme und das geniale Make-up dieser „Club-Kids“ ist phantastisch.
„Party Monster“ ist ein faszinierender Film, der eine „wahre“ Geschichte erzählt. Wie viel von James St. James’ Buch „Disco Bloodbath“ tatsächlich geschehen ist, kann nicht beurteilt werden, Fakt ist jedoch, dass die beiden Filmemacher viele Drogenexzesse nicht filmten, weil sie, laut ihrer Aussage, unrealistisch wirken würden. Also haben es diese beiden Jungs entweder mit ihren Eskapaden deutlich übertrieben oder St. James hat im Drogenwahn einfach ein paar spannungsgeladene Details hineingepackt. Man weiß es nicht. Aus „Party Monster“ ist jedenfalls ein packendes und spannendes Biopic geworden, das eine außerordentliche Portion Faszination mitbringt.
In dem auf wahren Ereignissen beruhenden Film „Party Monster“, der auf dem Buch „Disco Bloodbath“ von James St. James basiert, wurden um die 1.000 Kostüme benutzt. Eine unglaubliche Menge bei einem verhältnismäßig kleinen Budget.
