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2001 - Odyssee im Weltraum
2001: A Space Odyssey
|
Regie
Stanley Kubrick
Drehbuch
Stanley Kubrick, Arthur C. Clarke
Produzent
Stanley Kubrick
Genre Science-Fiction FSK 12 Filmlänge 149 min Land Großbritannien Kinostart 11.09.1968 DVD-Start 23.08.2001 Blu-ray-Start 06.12.2007 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Als Wissenschaftler auf dem Mond einen schwarzen Monolithen entdecken, der eine geheimnisvolle Strahlung in Richtung Jupiter sendet, scheint der Nachweis auf außerirdisches Leben endlich gefunden zu sein. Es wird eine bemannte Raummission auf den Weg geschickt, die das Ganze erkunden soll. Eine einzigartige und geheimnisvolle Reise beginnt. In dem eigens gebauten Raumschiff Discovery manchen sich die Astronauten Frank Poole und Dave Bowman, sowie drei weitere Kollegen, die in Tiefschlafkammern im Dauerschlaf liegen, auf den Weg. Unverzichtbarere Helfer Supercomputer HAL 9000, der die Funktionen an Bord steuert. Was Poole und Bowman nicht wissen: Man hat HAL noch eine ganz besondere, geheime Aufgabe übertragen…
Schauspieler
Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, Daniel Richter, Douglas Rain, Leonard Rossiter, Robert Beatty, Frank Miller
Filmkritik von Melanie Frommholz
Besonders optisch ist Stanley Kubrick „2001: Odyssee im Weltraum“ ein zeitloses Highlight der Filmgeschichte. Was hier 1968 auf Zelluloid gebannt wurde, ist von den Effekten her wirklich beeindruckend. Schnitt und Kameraführung sind sehr sehenswert und aus heutiger Sicht alles andere als angestaubt. Auch mit der Geschichte gehen die Drehbuchautoren Stanley Kubrick und Arthur C. Clarke, auf dessen Kurzgeschichte „The Sentinel“ die Geschichte beruht, ungewöhnliche Wege. Ihre Zukunftsvision wirft viele Fragen auf, lässt viel Raum für Interpretation aber liefert keine Antworten. Der Zuschauer soll sich seine eigenen Gedanken machen. Nicht nur der Kampf Mensch gegen Maschine wird hier thematisiert, sondern auch die Frage, woher wir eigentlich kommen und wer für unsere Evolution verantwortlich ist. Gibt es da nicht doch einen außerirdischen Einfluss? Kubricks Vision ist auch akustisch etwas Besonderes. Nicht jeder kommt auf die Idee die Stille des Weltraumes mit einem Wiener Walzer zu füllen. Die Macher hatten an diesem Einfall offensichtlich enorme Freude, zieht sich dieses Stilelement doch durch den gesamten Film. Obwohl zugunsten der Effekte und ihrer Präsentation eine gewisse Langatmigkeit in Kauf genommen wurde, auf die man sich bewusst einlassen muss, ist „2001: Odyssee im Weltraum“ ein Meilenstein des Science-Fiction-Genre.
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Beste Regie, Beste Ausstattung, Bestes Drehuch (Original)
Gewonnene OSCARs
Beste visuelle Effekte
| Besucherbewertung |
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Kommentare
Mike schreibt am 25.06.07, 02:24
Ein schwierig zu bewertender Film.
Einerseits ist dieses Movie ein Meisterwerk - ganz klar. Was hier visuell aufgefahren wird ist beeindruckend ( und auch einige bestimmte Szenen haben sich für immer in die Köpfe der Menschen gebrannt ).
Andererseits hat der Film sehr große Längen, die zwar gewollt, aber dennoch gewöhnungsbedürftig sind.
Die Schauspieler sind alles No-Names, was aber garnicht weiter stört. Im Grunde genommen sind sie auch nur Statisten in Kubricks Epos.
8/10
