Ich, du und der Andere

You, Me and Dupree

Filmplakat Ich, du und der Andere
Regie Anthony & Joe Russo  Drehbuch Mike LeSieur  Produzenten Owen Wilson, Mary Parent, Scott Stuber 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 110 min
Land USA  Kinostart 21.09.2006  DVD-Start 25.01.2007  Verleih United International Pictures

Story

Molly und Karl könnten glücklicher nicht sein. Frisch verheiratet lebt das Paar in einem idyllischen Örtchen in ihrem schmucken Einfamilienhaus und genießen sich und ihr Leben in vollen Zügen. Doch dann klopft plötzlich Dupree, Karls bester Freund, an ihrer Haustür und bittet um Asyl. Er hat seinen Job verloren, kein Geld mehr in der Tasche und sonst keine Möglichkeit irgendwo unterzukommen. Herzensgut wie Molly und Karl sind, lassen sie den armen Dupree bei sich wohnen. Bald schon stellt sich jedoch heraus, dass dies ein großer Fehler war, ist Dupree doch alles andere als pflegeleicht und bringt das traute Leben in Zweisamkeit schnell durcheinander.

Schauspieler

Ich, du und der Andere Owen Wilson, Matt Dillon, Kate Hudson, Michael Douglas, Seth Rogen, Amanda Detmer, Summer Altice, Kevin Breznahan, Claudia Choi, Faith Fay, Suzanne Ford

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 2 von 5 Ms Ich, du und der Andere Da haben wir ihn wieder, den scheinbar genrelosen Film. Er ist nicht witzig, er ist nicht dramatisch und davon spannend zu sein, ist er meilenweit entfernt. In einem solchen Fall erwartet man, dass der Streifen doch wenigstens durch andere Dinge versucht bei seinem Publikum zu punkten, doch tatsächlich hat „Ich, du und der Andere“ auch sonst nicht viel zu bieten. Kate Hudson durften wir schon in deutlich besserer Form erleben, doch neben den beiden männlichen Hauptdarstellern Owen Wilson und Matt Dillon, erscheint Ms. Hudson plötzlich wie der rettende Stern am Horizont. Owen Wilson ist die Fehlbesetzung schlechthin, geht einem dieser Mann doch mehr auf die Nerven, als dass er unterhält. Und auch Matt Dillon wirkt alles andere als überzeugend. Schuld daran sind vermutlich nicht einmal die Darsteller selbst, sondern viel mehr das einfach nur miserable Drehbuch, in dem, von den wenigen lustigen Momenten mal abgesehen, wirklich nur sehr wenige Lichtblicke verteilt sind. Altbekannte Witze werden aufgewärmt, schmecken dabei aber alles andere als frisch. Ganz hollywoodlike endet „Ich, du und der Andere“ dann auch noch mit einer Endlosreihe von taschentuchreifen Szenen, die dem Zuschauer tatsächlich die ein oder andere Träne in die Augen treiben, wünscht man sich doch nichts mehr, als dass dieser Film endlich bald vorbei sein möge…



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