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Fluss ohne Wiederkehr
River of No Return
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Regie
Otto Preminger
Drehbuch
Frank Fenton
Produzent
Stanley Rubin
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 91 min Land USA Kinostart 10.09.1954 DVD-Start 31.07.1992 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Der zehnjährige Mark sucht im Jahr 1875 im Nordwesten nach seinem Vater. Die Saloon-Sängerin Kay nimmt sich seiner an, bis der verwitwete Matt Calder seinen Sohn in Empfang nehmen kann. Matt möchte mit Mark ein neues Leben beginnen, er hat eine Farm gekauft, die die beiden gemeinsam bewirtschaften wollen. Matt hat eine Gefängnisstrafe verbüßt, weil er einen Mann hinterrücks erschossen hat - eine Tatsache, die er seinem Sohn aber lieber verschweigen möchte. Es scheint, als würde beider Leben nun eine glückliche Wendung nehmen - wären da nicht die Indianer, die eine permanente Bedrohung darstellen und Kays Geliebter Harry Weston. Matt rettet ihn und Kay aus den Stromschnellen des reißenden Flusses und muss es geschehen lassen, dass der rücksichtslose Spieler Harry ihm Pferd und Gewehr stiehlt, womit er den feindlichen Indianern hilflos ausgeliefert ist. Matt, Kay und Mark bleibt nur die Flucht auf einem Floss - durch die Stromschnellen des "Flusses ohne Wiederkehr"...
Schauspieler
Robert Mitchum, Rory Calhoun, Marilyn Monroe, Tommy Rettig, Murvyn Vye
Filmkritik von Stefanie Rufle
Wenn Marilyn Monroe mit ihrer rauchigen Stimme "River of no Return" singt, ist das einfach zum Dahinschmelzen! Grandiose Landschaftsaufnahmen tun ihr übriges dazu, dieses atmosphärisch dichte Western-Abenteuer zu einem Genuss für Fans alter Western zu machen. Sicherlich sind die Szenen auf dem Floss (die Stunts dazu haben Monroe und Mitchum übrigens selbst gemacht!) aus heutiger Sicht doch sehr unglaubwürdig und wirken eher dilettantisch - aber wer wird einen solchen Klassiker schon mit der heutigen Filmtechnik vergleichen? Marilyn Monroe ist auch in diesem Film eben Marilyn Monroe - lasziv und sinnlich, die hilflose Frau, die darum fleht, von den starken Armen eines Helden beschützt zu werden - aber genauso wollen wir sie ja schließlich auch haben! Sie und Robert Mitchum geben in diesem Film ein traumhaft schönes Paar ab und das wiegt die doch eher flache Handlung allemal auf!
