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Tatort - Die Zärtlichkeit des Monsters (TV)
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Regie
Hartmut Schoen
Drehbuch
Hartmut Schoen
Genre Krimi Filmlänge 90 min Land Deutschland, 1993 Verleih SWR |
Story
Kommissarin Lena Odenthal hat es gerade nicht leicht. Zum einen hat sie einen Mord an einer alten Frau aufzuklären und zum anderen hat sie das doch sehr aufwendige Problem, dass sie jemand töten will. Der einst erfolgreiche Schauspieler Hans-Martin Carsdorff ist aus der Nervenheilanstalt ausgebrochen, in die Odenthal ihn gebracht hat, weil er seine Freundin getötet hat. Durch sie hat er alles im Leben verloren. Nun ist er frei und schwört Rache. Was die Kommissarin nicht ahnt ist, dass Carsdorff bereits ganz in der Nähe nur auf die Gelegenheit lauert, Odenthal zu schnappen. Die Ermittlerin lässt sich jedoch nicht einschüchtern und arbeitet gewohnt weiter. Ein Fehler, wie sich herausstellen soll...
Schauspieler
Ulrike Folkerts, Michael Schreiner, Hans-Günter Martens, Manfred Zapatka, Manfred Steffen, Gerd E. Schäfer
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur und Drehbuchautor Hartmut Schoen hat sich mit "Die Zärtlichkeit des Monsters" ein beachtliches Stück Thriller-Fernsehen einfallen lassen. Diese Folge hält den Zuschauer bis zur letzten Minute unter Strom - so wollen wir einen "Tatort" sehen. Dass diese Folge derart gut unterhält, ist aber vor allem einem zu verdanken: Manfred Zapatka als ehemaliger Schauspieler Hans-Martin Carsdorff, der Lena Odenthal das Leben gehörig zur Hölle machen darf. Durch seine Psycho-Spielchen und seine widerliche Art dieser Figur Leben einzuhauchen, gewinnt "Die Zärtlichkeit des Monsters" an Gänsehautgarantie dazu. Auch Ulrike Folkerts ist in ihrer Hauptrolle gewohnt überzeugend und darf hier auch seltene Schwäche zeigen.
Es ist jedoch nicht alles gelungen an diesem "Tatort" aus Ludwigshafen. Hartmut Schoen ließ wohl die Zeitschiene völlig außer Acht und riskierte dadurch arge Logikschwächen. Gerade am Schluss läuft nichts wirklich rund, wirkt konstruiert und unglaubwürdig, was ein unwürdiges Ende dieses ansonsten großartigen "Tatorts" darstellt. Dennoch kann unterm Strich dieser Fall, beziehungsweise diese beiden Fälle in einem Film, durchaus als sehenswert bezeichnet werden.
Wissenswertes
Alle Fälle von Lena Odenthal (ohne Mario Kopper):
• 1989: Die Neue
• 1990: Rendezvous
• 1991: Tod im Häcksler
• 1992: Falsche Liebe
• 1993: Die Zärtlichkeit des Monsters
• 1994: Der schwarze Engel
• 1995: Die Kampagne
• 1996: Schneefieber
• 1996: Schlaflose Nächte
Alle Fälle von Odenthal und Kopper:
• 1996: Der kalte Tod
• 1997: Tod im All
• 1997: Nahkampf
• 1998: Jagdfieber
• 1998: Engelchen flieg
• 1999: Mordfieber
• 1999: Kriegsspuren
• 1999: Offene Rechnung
• 2000: Kalte Herzen
• 2000: Der schwarze Ritter
• 2000: Die kleine Zeugin
• 2001: Der Präsident
• 2001: Gute Freunde
• 2001: Fette Krieger
• 2001: Gewaltfieber
• 2002: Schrott und Totschlag
• 2002: Flashback
• 2003: Romeo und Julia
• 2003: Schöner Sterben
• 2003: Leyla
• 2004: Große Liebe
• 2004: Abgezockt
• 2004: Gefährliches Schweigen
• 2005: Letzte Zweifel
• 2005: Am Abgrund
• 2005: Ohne Beweise
• 2006: Unter Kontrolle
• 2006: Revanche
• 2006: Der Lippenstiftmörder
• 2006: Nachtwanderer
• 2007: Roter Tod
• 2007: Die dunkle Seite
• 2007: Sterben für die Erben
• 2007: Fettkiller
• 2008: Schatten der Angst
• 2008: Der glückliche Tod
• 2009: Kassensturz
• 2009: Tödlicher Einsatz
• 2009: Vermisst
• 2010: Tod auf dem Rhein
• 2010: Hauch des Todes
• 2010: Der Schrei
• 2011: Tödliche Ermittlungen
• 2011: Im Abseits
• 2011: Tod einer Lehrerin
• 2012: Tödliche Häppchen
• 2012: Der Wald steht schwarz und schweiget
Das TATORT-Special aus Ludwigshafen auf Moviesection.de
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