Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Lost
|
Regie
Darren Lemke
Drehbuch
Darren Lemke
Produzenten
Kevin Matossian, Paul Emami
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 82 min Land USA, 2004 DVD-Start 03.03.2006 Verleih Koch Media |
Story
Jeremy Stanton ist auf der Flucht - doch zunächst weiß er das noch nicht. Auf seinem Weg durch die Wüste von Nevada hat er sich hoffnungslos verfahren und lässt sich per Handy immer wieder aufs Neue noch tiefer in die Einöde lotsen. Handy und Radio sind seine einzige Verbindung zur Außenwelt und irgendwann wird dem Banker klar, dass ein gefährlicher Bankräuber sich an seine Fersen geheftet hat. Und der hat nichts Gutes mit ihm im Sinn. Jeremy ist völlig auf sich allein gestellt und trifft in seiner Bedrängung eine Fehlentscheidung nach der anderen.
Schauspieler
Dean Cain, Ashley Scott, Danny Trejo, Irina Björklund, Justin Henry, Griffin Armstorff
Filmkritik von Stefanie Rufle
Ein spannender Action-Thriller wird dem Zuschauer hier vollmundig versprochen, doch Thriller-Fans erwartet eine herbe Enttäuschung. Bei genauerem Hinschauen stellt sich nämlich schnell die Erkenntnis ein, dass es sich bei "Lost" vielmehr um eine Art Road-Movie handelt. Positiv zu vermerken ist die Story an sich, die eigentlich gar nicht mal so schlecht ist und durchaus einiges an Potential zu bieten hat. Dieses Potential wird allerdings so gut wie gar nicht ausgeschöpft, da die Umsetzung durch Regisseur Darren Lemke leider sehr zu wünschen übrig lässt. Angefangen bei der katastrophalen deutschen Synchronisation, die ähnlich hölzern wie die amerikanischen Werbefilme daherkommt (und für die der Regisseur natürlich nichts kann), über Hauptdarsteller Dean Cain, der wenig glaubwürdig spielt, bis zum wenig spektakulären Finale ist dieser Film doch eher unterer Durchschnitt.
Dean Cain gibt hier fast schon eine One-Man-Show - und damit ist er ganz eindeutig überfordert! Manchmal kann er einem in seinem verzweifelten Bestreben, wirklich alles zu geben, fast schon Leid tun. So verliert eine wenig überzeugende Story auch noch durch ihre schlechten Darsteller.
Insgesamt gesehen ist „Lost“ ein wenig überzeugender Film, der mit nur wenigen Stärken punkten kann und deshalb nur bedingt empfehlenswert!
