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In stürmischen Zeiten
The Man Who Cried
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Regie
Sally Potter
Drehbuch
Sally Potter
Produzent
Christopher Sheppard
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 100 min Land Großbritannien, Frankreich Kinostart 22.02.2001 DVD-Start 27.03.2006 Verleih Advanced (Filmwelt) |
Story
Suzie hat in ihren jungen Jahren schon viel mitgemacht. Aus dem kleinen russischen Städtchen Schtetl geflohen, in England untergekommen, arbeitet sie nun in Paris als Revuegirl. Hier lernt sie Lola kennen, die ihre Kurven wohl einzuschätzen weiß. Durch sie kommt Suzie an einer Oper als Tänzerin unter. Was für ein Glück für sie, da sonst niemand dafür hätte garantieren können, wohin ihr Weg geführt hätte. In ihrem neuen Gewerbe lernt sie den anziehenden Zigeuner Cesar kennen. Doch die Liebe steht unter keinem guten Stern, denn vor den Toren der Stadt stehen die Nazis und es sieht so aus, als ob Suzie wieder fliehen müsste...
Schauspieler
Christina Ricci, Cate Blanchett, John Turturro, Johnny Depp, Harry Dean Stanton, Claudia Lander-Duke, Oleg Yankovsky
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseurin und Drehbuchautorin Sally Potter macht es ihren Zuschauern überhaupt nicht einfach in die Geschichte zu finden, im Gegenteil. Frei nach dem Motto: „Da: Friss!“ schmeißt die ehemalige Dokumentarfilmerin den Zuschauer in die Handlung – und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Zwar wirkt ihre Inszenierung authentisch, aber wenig anregend und ansprechend. Einzig die Schauspieler-Riege in diesem Drama ist eine Wucht. Wieder einmal punktet die einfach nur sensationelle Christina Ricci, die mit ihren engelsgleichen Auftritten den Film wunderbar adelt. Auch grandios ist die immer überzeugende Cate Blanchett und ein stiller, erneut beeindruckender Johnny Depp. Ohne diese Mimen wäre es mit Sicherheit noch ausdrucksloser und belangloser geworden. Die Geschichte kann neben den Schauspielern nämlich nicht überzeugen. Emotionslos und nicht sehr ansprechend wird hier eine Story erzählt, die weder fesselt, noch berührt. Schade, hier wäre im Vorfeld mehr zu erwarten gewesen.
Cate Blanchett überzeugte die Jurys der Chlotrudis Awards, der Florida Film Critics Circle Awards und des National Board of Review und erhielt bei allen drei Preisveranstaltungen den Award als beste Nebendarstellerin.