Spawn

Filmplakat Spawn
Regie Mark Dippe  Drehbuch Alan B. McElroy  Produzent Clint Goldman 
Genre Comic-Verfilmung  FSK 18  Filmlänge 97 min
Land USA  Kinostart 30.10.1997  DVD-Start 01.03.1999  Blu-ray-Start 20.07.2012  Verleih Constantin Film

Story

Al Simmons ist ein Special-Agent eines US-Geheimdienstes – und ein guter noch dazu. Die Liebe zu seiner Frau lässt ihn jedoch an seiner Berufswahl zweifeln. Wegen ihr will er mit all dem aufhören und sich einen weniger gefährlichen Job suchen. Doch als er seinen letzten Auftrag antritt, wird er von seinem Boss Jason Wynn hinterrücks ermordet.
Simmons kommt in die Hölle und schließt einen Pakt mit dem Teufel: Er darf als Spawn auf die Erde zurückkehren, um noch einmal seine Frau Wanda zu sehen, im Gegenzug muss er die höllischen Heerscharen im Kampf um die Weltherrschaft anführen. Von dem Gedanken an Rache getrieben, stimmt Simmons schließlich zu...

Schauspieler

Spawn Michael Jai White, John Leguizamo, Martin Sheen, Theresa Randle, Nicol Williamson, D.B. Sweeney, Melinda Clarke, Miko Hughes, Sydni Beaudoin, Michael Papajohn, Frank Welker, Robia LaMorte, John Cothran Jr., Caroline Gibson, Tony Haney

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Spawn Die Filmzeitschrift CINEMA bringt es auf den Punkt, wenn sie schreibt: "Gegen ihn ist Batman Mutter Theresa!" Die Idee und die Machart des dunklen Streifens ist durchaus und durchweg konsequent gefilmt und Regisseur Mark A.Z. Dippé, der mit diesem Streifen sein Debüt als Regisseur gibt, gibt auch am Ende nicht klein bei und geht absolut kompromisslos zur Sache.
"Spawn" macht es jedoch selbst jedem Comicverfilmungsfan sehr schwer, ein echter Anhänger zu werden. Auf der einen Seite ist dieser Film viel zu abgedreht und auf der anderen wieder furios in Szene gesetzt. Die optischen Reize, die „Spawn“ durchaus hat, werden sicherlich so einige Kinofans bezirzen, während andere nur genervt mit den Augen rollen werden. Ein absoluter Grenzfall also.
Auf der Schauspielerseite ist jedoch alles in Butter. Ursprünglich waren die großen Namen Wesley Snipes, Danny Glover und Snoop Dogg als Spawn im Gespräch. Tim Burton ("Batman") sollte eigentlich Regie führen. Doch dann kam alles anders. Michael Jai White ist als Spawn durchaus glaubhaft und Martin Sheen darf als Jason Wynn besonders fies sein, wohingegen John Leguizamo („To Wong Foo Thanks for Everything, Julie Newmar“) als Clown einfach alles gibt – die Maden, die seine Figur zu futtern hat, hat dieser Schauspieler übrigens tatsächlich verspeist. Yammi!
„Spawn“ wird viele Nischenfans glücklich machen und sehr viele Mainstream-Comicverfilmungsanhänger derbe abschrecken. Hier sollte man einen Blick riskieren und sich selbst ein Bild machen.



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