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The Rocky Horror Picture Show
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Regie
Jim Sharman
Drehbuch
Jim Sharman, Richard O'Brien
Produzent
Michael White
Genre Musical FSK 12 Filmlänge 95 min Land Großbritannien, USA, 1975 DVD-Start 08.02.2001 Blu-ray-Start 12.08.2011 Verleih 20th Century Fox |
Story
Bei der Hochzeit ihrer Freunde bittet Brad seine Freundin Janet ebenfalls, ihn zu heiraten. Was für ein toller Moment für die junge Frau, denn genau das hat sie sich immer gewünscht. Kurz darauf haben sie in einem Wald während eines schrecklichen Gewitters eine Reifenpanne und suchen in dem nahe gelegenen Schloss Zuflucht. Der Herr des Hauses ist der freakige Frank-N-Furter, der gerade ein rauschendes Fest gibt, auf dem er auch seine neuste Kreation, den blonden, muskelbepackten Rocky Horror, vorstellen will...
Schauspieler
Tim Curry, Susan Sarandon, Barry Bostwick, Richard O'Brien, Patricia Quinn, Nell Campbell, Jonathan Adams, Peter Hinwood, Meat Loaf, Charles Gray, Jeremy Newson, Hilary Labow, Perry Bedden, Christopher Biggins, Gaye Brown
Filmkritik von Thomas Ays
Was für ein Kultspektakel! 1975 war "The Rocky Horror Picture Show" noch ein absoluter Flopp, doch nach und nach und dank der zahlreichen Fans avancierte das schräge Musical zum Dauerbrenner und Kultmusical. Dabei nahmen viele Schauspieler, die auch auf der Bühne zu sehen waren, im Film ihre Rollen wieder auf. Tim Curry gibt hier einen fantastischen Frank N. Furter, Richard O’Brien, der das Stück und auch den Film mitschrieb, ist als buckliger Riff Raff zu sehen, Nell Campbell alias „Little Nell“ spielt Columbia, Patricia Quinn ist als Magenta und Jonathan Adams als Dr. Everett Scott zu sehen, wobei er auf der Bühne den Erzähler gespielt hatte. Neu gecastet wurden Meat Loaf als Eddie und die beiden zu dieser Zeit relativ unbekannten Schauspieler Susan Sarandon als Janet und Barry Bostwick als Brad. Sie alle sind nicht nur stimmlich eine Wucht, sondern auch mimisch zeitweise urkomisch.
Neben dem fantastischen Ensemble ist es aber vor allem die Musik, die "The Rocky Horror Picture Show" zu etwas ganz Besonderem werden lässt. Genial und zeitlos sind sie, die Songs und wie sie von Jim Sharman inszeniert wurden.
"The Rocky Horror Picture Show" ist zeitloses, kreatives, originelles und mitreißendes Kult-Kino geworden, das jeder Filmfreak unbedingt sehen sollte.
Wissenswertes
"The Rocky Horror Picture Show" ist das Filmdebüt von Hauptdarsteller Tim Curry. Außerdem sollte ursprünglich sowohl Steve Martin, als auch Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger tragende Rollen spielen.
„The Rocky Horror Picture Show“ ist Kult, vor allem wegen dem aktiven Mitmachen der Zuschauer bei ganz bestimmen Szenen. Auch das Verkleiden als Transvestit ist beim Kinobesuch gerne gesehen. Bei folgenden Szenen kann sich das Publikum aktiv beteiligen:
• Der Schnitt auf den Erzähler wird vom Publikum mit lauten „boring“-Rufen quittiert.
• Wenn Janet auftaucht, wird „slut“, bei Brad „asshole“ gerufen.
• Das Erwähnen von Ralph Hapshatt wird mit „Hap-SHIT“ kommentiert.
• Nach jeder Erwähnung des Namens Janet wird laut „WeisSSS“ gerufen.
• Bei der Hochzeitsszene wird mit Reis geworfen.
• Jedes mal, wenn der Name „Dr. Scott“ genannt wird, wird ein Donnergrollen vom Publikum im Einklang mit einem lauten „HU!“ simuliert.
• Jedes mal, wenn Eddies Name genannt wird, reagiert das Publikum mit „Shht!“-Rufen.
• Bei der Gewitter-Szene bedeckt das Publikum die Köpfe mit einer Zeitung, sobald auch Janet dies zum Schutz vor dem Regen tut. Der Regen kommt in dieser Szene aus Wasserpistolen. Außerdem werden bei der Textzeile „there’s a light …“ ein Feuerzeug oder Wunderkerzen angezündet. Als Brad einen Zweig zur Seite biegt, ihn dann zurückschnellen lässt und er Janet trifft, ruft das Publikum kurz vorher „Achtung, Janet! Der Zweig!“
• Bei dem Lied „Der Time Warp“ tanzt das Publikum.
• Wenn Frank die Kunstpause bei dem Wort „anticipation“ macht, wird „Say it!“ gerufen.
• Kurz bevor der Lift mit Brad und Janet im Labor auftaucht, ruft das Publikum „show me something green and sexy“. Kurz danach erscheint Furter in einem grünen Laborkittel.
• Wenn Furter dreimal seinen Gummihandschuh in die Länge zieht und lässt ihn wieder loslässt, entsteht dabei das Geräusch snap. Dieses wird vom Publikum zeitgleich mit eigenen Gummihandschuhen verstärkt.
• Bei der „Geburt“ von Rocky unterstützt das Publikum die Szene mit „Tröten“ und – wenn Rocky aus seinen Bandagen gewickelt wird – mit dem Werfen von Klopapierrollen.
• Am Ende des Charles Atlas Song schreiten Furter und Rocky in Richtung Schlafzimmer, das Publikum wirft dabei Konfetti.
• Als Eddie erscheint, wird Mehl geworfen, um den Nebel der Filmszene nachzuahmen.
• In einer Szene sagt Frank „It’s not easy having a good time“. Das Publikum antwortet „Try Disney World“.
• Bei der „Dinner-Szene“ mit dem toten Eddie im Tisch:
o Wenn Frank N. Furter sein Glas erhebt und sagt „A toast!“ werfen alle mit Toastbrotscheiben.
o Sobald Furter einen Partyhut aufzieht, zieht das Publikum nach.
• Der Song Wise Up, Janet Weiss: Auf die Textzeile Furters Did you hear a bell ring? antwortet das Publikum mit dem Klingeln kleiner Glöckchen oder dem Schlüsselbund.
• Szene I’m Going Home: Bei den Textzeilen „… cards for sorrow, cards for pain“ wirft das Publikum mit Spielkarten.
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