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Magicians
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Regie
James Merendino
Drehbuch
James Merendino
Produzenten
Sam Maydew, Peter Ward
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 92 min Land USA, Deutschland, 2000 DVD-Start 19.01.2012 Verleih STUDIOCANAL |
Story
Loser Max träumt von einer großen Karriere als Magier in Las Vegas. So sein wie Sigfried und Roy, das schwebt ihm vor. Doch leider fehlt im dazu ein Partner. Max wäre nicht Max würde ihn so eine Kleinigkeit von seinem Ziel abbringen und so rekrutiert er kurzerhand den Taschendieb Hugo direkt von der Straße. Nun fehlen nur noch eine schneidige Assistentin und ein Manager. Als sich der alte Fuchs Milo, einst ein großer Erfinder von Zaubertricks, anbietet das Management zu übernehmen und die Kellnerin Lydia als Assistentin zusagt, ist das Team komplett. Der Plan: Mit einem Van nach Las Vegas fahren, unterwegs eine Team werden und eine Show auf die Beine stellen, die die Glückspielmetropole in Begeisterung versetzen wird. Zusammen macht sich der bunte Haufen auf die Fahrt, an deren Ende alle hoffen, reich, berühmt und glücklich zu sein.
Schauspieler
Til Schweiger, Claire Forlani, Fabrizio Bentivoglio, Alan Arkin, O-Lan Jones, Michael O'Hagan, Buck Kartalian, Danny Kuchuck, Scott Brady, Ray Lykins, Chi McBride, Becky Meister, Christopher McDonald
Filmkritik von Melanie Frommholz
Seit Til Schweiger als Filmemacher und Schauspieler der deutschen Komödie zu neuen Höhenflügen an den Kinokassen verhilft, ist auch das Interesse an seinen alten Projekten gewachsen. So erblicken nun auch wieder Filme aus seiner frühen Karriere das Licht des DVD-Marktes. Aus dem Jahr 2000 stammt „Magicians“. Der Streifen markiert Til Schweigers Einstand auf dem US-amerikanischen Filmmarkt. Regisseur und Drehbuchautor James Merendino besetzte den deutschen Mimen für eine der Hauptrollen in seinem komödiantischen Magiermärchen. Til Schweiger macht seine Sache an der Seite von Alan Arkin, Claire Forlani und Fabrizio Bentivoglio im Rahmen der Drehbuchmöglichkeiten auch durchaus solide. Der Film taugte dennoch nicht für seinen großen Durchbruch. Glaubt man zu Anfang noch an eine abgedrehte, originelle und witzige Story, verliert sich die Geschichte immer mehr in ihrer Vorhersehbarkeit. Wenig einfallsreich klappert die Handlung auf der Fahrt nach Las Vegas frei nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ die bekannten Probleme der Gruppendynamik ab und versucht dabei auf Teufel komm raus lustig zu sein. Was dabei zunehmend nervt sind die Dialogschlachten zwischen Max, dem moralischen Gutmenschen und Hugo, dem Kleinkriminellen. Die beiden zoffen und vertragen sich was das Zeug hält. Merendino versucht dabei immer angestrengt den Spagat zwischen lockerer Komödie und tiefsinnigem Selbstfindungstrip. Seine Figuren sind Parodien, die gleichzeitig aber auch Tiefe und Substanz haben sollen. Letzten Endes sind uns Max & Co. zwar sympathisch, bleiben aber oberflächlich.
Glaube an Dich, dann verwirklichst Du Deine Träume – Eine schöne Botschaft, die sich dem Zuschauer auf leichte Art und Weise am Ende eines Filmes selbst als Essenz erschließen sollte. James Merendino versucht es plump und mit der Brechstande am Ende wenig überzeugend.
