Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße

Filmplakat Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße
Regie Michael Schaack, Konrad Weise  Drehbuch Walter Moers  Produzenten Michael Schaack, Thomas Walker, Benjamin Herrmann 
Genre Zeichentrick  FSK 12  Filmlänge 79 min
Land Deutschland  Kinostart 12.10.2006  DVD-Start 10.05.2007  Verleih Senator Film

Story

Das kleine Arschloch ist untröstlich. Sein geliebter Großvater ist während der Beerdigung von Frau Mövenpick spurlos verschwunden. Natürlich kann das kleine Arschloch den Verlust nicht so einfach hinnehmen und versucht mit Hilfe von dubiosen Experimenten an seinem Hund Peppi seinen Opa wiederzubekommen. Was ist denn mit dem alten Sack geschehen? Wo ist er abgeblieben? Wurde er entführt? Ist er ausgerissen? Hat er sich vielleicht sogar umgebracht? Fragen über Fragen, die das kleine Arschloch auf jeden Fall geklärt haben will. Schließlich ist sein Opa der einzige auf dieser großen weiten Welt, der ihn versteht und seine Ansichten, zumindest weitestgehend, teilt. Das Ergebnis dieser Suchaktion fällt jedoch selbst für das kleine Arschloch überraschend aus…

Schauspieler

Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße Synchronsprecher:, Helge Schneider, Ilona Christina Schulz, Badesalz, Dirk Bach, Ralph Morgenstern, Arne Elsholtz, Kathrin Ackermann, Antonia von Romantowski, Bertram Hiese, Robert Missler

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße Auf dem Plakat zum Film steht fett geschrieben: „Frecher. Besser. Derber.“ Ein wirksamer Werbespruch, der ja zu erwarten war, gerade wenn man Walter Moers, den Schöpfer der Comics, kennt und weiß, welchen Humor er besitzt. Frecher ist dieser zweite Teil bestimmt geworden. Derber mit Sicherheit ebenfalls. Nur besser? Das wäre dann doch zu hochgegriffen. Dem kann man nun wirklich nicht zustimmen. In „Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße“ sind ganz, ganz wenige Szenen und Dialoge wirklich witzig. Oft ist es einfach nur seltendämlich, wirkt gekünstelt komisch und seltsam unausgereift. Dabei nervt nicht nur Helge Schneiders furchtbare Musik, sondern auch die unkreative und nicht sehr originelle Geschichte. Es gilt somit zum Schluss nur noch ein Stoßgebet gen Himmel zu schicken: Bitte nicht noch einen dritten Teil, es sei denn, die Macher, vor allem aber Walter Moers schaffen es, eine richtig lustige und vielleicht auch gänzlich neue Geschichte dieser Figuren zu erzählen. Einen Versuch wäre es doch bestimmt wert, oder?



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